Entwicklungen im Mittelalter
Das mittelalterliche Christentum war nicht nur eine Religion, sondern bestimmte buchstäblich alles - Politik, Gesellschaft und jeden einzelnen Tag im Leben der Menschen. Die Kirche war die oberste Autorität und wachte streng über diese Einheit, notfalls auch mit Inquisition und Ketzerverfolgung.
Das Mittelalter gliedert sich in drei wichtige Phasen: Im Frühmittelalter entstand nach dem Untergang des Römischen Reiches das fränkisch-deutsche Kaisertum. Das Hochmittelalter war geprägt vom Machtkampf zwischen Papst und Kaiser sowie den Kreuzzügen nach Jerusalem.
Im Spätmittelalter begann dann der große Wandel: Die religiöse und politische Einheit zerfiel, neue Nationalstaaten entstanden und erste Reformbewegungen kritisierten das bestehende System. Diese Zeit bereitete den Weg in die Neuzeit vor.
Merktipp: Die Kirche war im Mittelalter nicht nur für Religion zuständig, sondern auch für Politik, Bildung und Rechtsprechung!








