Die Zweite Republik
Am 14. April 1931 wurde die Zweite Republik ausgerufen und beendete vorübergehend die spanische Monarchie. Diese Zeit war geprägt von drei politischen Phasen, die das Land zunehmend polarisierten.
Die reformistische Etappe brachte anfangs Stabilität mit Agrar- und Bildungsreformen unter dem ersten Präsidenten Niceto Alcalá Zamora. Doch schon die konservative Phase führte zu politischer Instabilität - erstmals durften Frauen wählen, aber die Reformen wurden gestoppt.
Die spanische Gesellschaft spaltete sich in zwei Lager: Konservative (Oberschicht, Militär, katholische Kirche) besaßen Fabriken und Land, während Progressive (Arbeiterklasse) Reformen forderten. Diese Polarisierung würde schließlich zum Bürgerkrieg führen.
Wichtig: Die Republik endete am 1. April 1939 nach Francos Sieg im Bürgerkrieg - zwei Exilregierungen in Frankreich und Mexiko blieben bis 1945 machtlos.







