Kinderarmut in Lateinamerika: Die erschreckenden Zahlen
Stell dir vor, fast jedes zweite Kind in deiner Umgebung wäre arm - so sieht die Realität in Lateinamerika aus. 40,5% aller Kinder und Jugendlichen (das sind über 70 Millionen!) leben dort in Armut, 16,3% sogar in extremer Armut.
Die Corona-Pandemie hat alles noch schlimmer gemacht. In Argentinien zum Beispiel stieg die Kinderarmut von 41,2% (2011) auf unfassbare 58,6% (2020). Besonders hart trifft es Länder wie Bolivien, Guatemala und Honduras.
Straßenkinder gibt es in zwei Kategorien: "Niños de la calle" leben komplett auf der Straße ohne Familie, während "niños en la calle" zwar eine Familie haben, aber trotzdem auf der Straße arbeiten müssen. Von den 40 Millionen armen Kindern nehmen erschreckende 57% Drogen - meist schlafen sie in verlassenen Gebäuden oder Parks.
Wichtig zu wissen: Absolute Armut bedeutet, nicht mal die Grundbedürfnisse erfüllen zu können - bei relativer Armut verdient eine Familie einfach viel weniger als andere in der Gemeinde.

































