Wann brauchst du den Subjuntivo?
Der Subjuntivo kommt immer dann zum Einsatz, wenn du über Dinge sprichst, die unsicher, emotional oder gewünscht sind. Du erkennst ihn an bestimmten Signalwörtern, die davor stehen.
Bei Wünschen verwendest du Wörter wie querer, desear oder preferir. Beispiel: "Quiero que vengas" (Ich will, dass du kommst). Gefühle werden mit Verben wie sentir, alegrarse oder dar rabia ausgedrückt.
Zweifel und Unsicherheiten erkennst du an Wörtern wie dudar, no estar seguro de que oder no creer que. Auch Ausdrücke wie ¡Ojalá! oder es importante que sind klare Hinweise auf den Subjuntivo.
Merktipp: Wenn du dir unsicher bist, ob etwas wirklich passiert oder nur gewünscht/gefühlt wird, brauchst du wahrscheinlich den Subjuntivo!
So bildest du den Subjuntivo
Die Bildung ist eigentlich ganz logisch: Du nimmst die 1. Person Singular Präsens und hängst neue Endungen dran. Bei -ar-Verben wie llamar werden die Endungen zu: -e, -es, -e, -emos, -éis, -en.
Unregelmäßige Verben behalten ihre Besonderheiten. Aus decir → digo wird diga, aus hacer → hago wird haga. Das Muster bleibt gleich, nur die Endungen ändern sich.
Bei Verben mit Diphthongierung wie pensar (e→ie) oder encontrar (o→ue) gibt's eine Besonderheit: Die 1. und 2. Person Plural (nosotros/vosotros) werden mit dem normalen Verbstamm gebildet!



