Strukturmodell Ausdauer
Du kennst das Gefühl: Nach dem ersten Sprint bist du schon platt, aber beim Marathon läufst du stundenlang. Das liegt an den verschiedenen Ausdauerarten, die dein Körper nutzt.
Ausdauer bedeutet ganz einfach: Wie lange hältst du durch, bevor du müde wirst? Dabei unterscheiden wir zwischen allgemeiner Ausdauer (dein Herz-Kreislauf-System arbeitet effizient) und spezieller Ausdauer (du hältst in einer bestimmten Sportart länger durch).
Je nachdem, wie viele Muskeln arbeiten, sprichst du von globaler Ausdauer (Ganzkörper wie beim Rudern) oder lokaler Ausdauer (nur Teilbereiche wie beim Klimmzug). Statische Ausdauer bedeutet Daueranspannung (Planke halten), dynamische Ausdauer wechselt zwischen An- und Entspannung (Laufen).
Merktipp: Aerob = mit Sauerstoff = längere Belastung möglich. Anaerob = ohne Sauerstoff = schnell müde.
Die Zeitbereiche sind entscheidend: Sprint (bis 35s), Kurzzeitausdauer , Mittelzeitausdauer und Langzeitausdauer (ab 10min). Je länger die Belastung, desto wichtiger wird der Fettstoffwechsel statt der schnellen Kohlenhydratverbrennung.











