Kontenrahmenplan - System im Chaos
Der Kontenrahmenplan bringt Ordnung in die Buchhaltung und macht sie für Außenstehende verständlich. Er ist wie das Inhaltsverzeichnis eines Buchs - ohne geht's auch, aber mit ist es viel übersichtlicher.
Der Aufbau ist genial einfach: Dreistellige Zahlen gliedern alles. Erste Ziffer = Kontenklasse 0−1fu¨rAnlagevermo¨gen,2fu¨rUmlaufvermo¨gen,3fu¨rEigenkapitalusw., zweite Ziffer = Kontengruppe, dritte Ziffer = spezifische Kontenart. Beispiel: 282 = Kontenklasse 2 (Umlaufvermögen), Gruppe 28 (flüssige Mittel), Art 282 (Kasse).
Die Kontenklassen 0-3 sind Bestandskonten (aus der Bilanz), 4-5 sind Erfolgskonten (Erträge und Aufwendungen), 6-9 dienen speziellen Zwecken. Jedes Unternehmen erstellt aus diesem Rahmenplan seinen eigenen maßgeschneiderten Kontenplan.
Praxistipp: Die Systematik hilft enorm beim Verstehen - einmal kapiert, findest du dich überall zurecht!