Energiebereitstellung und ATP-Resynthese
Die Muskelzellen benötigen für ihre Kontraktion Adenosintriphosphat (ATP), welches zu Adenosindiphosphat (ADP) und Phosphat (P) gespalten wird. Da ATP aufgrund seiner Säurewirkung nicht in großen Mengen gespeichert werden kann, muss es ständig resynthetisiert werden.
Vocabulary: ATP-Resynthese bezeichnet den Prozess der Wiederherstellung von ATP aus ADP und Phosphat.
Example: Eine 70 kg schwere Person hat nur etwa 7 g ATP gespeichert, benötigt aber für intensive körperliche Aktivität das 10.000-fache dieser Menge.
Die Energiegewinnung erfolgt über verschiedene Wege, die je nach Belastungsintensität und -dauer aktiviert werden:
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Anaerobe Energiegewinnung (ohne Sauerstoff):
- ATP/KP-System: Schnellste Energiequelle, aber nur für wenige Sekunden ausreichend.
- Anaerobe Glykolyse: Schnelle Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten, führt zur Laktatbildung.
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Aerobe Energiegewinnung (mit Sauerstoff):
- Oxidative Phosphorylierung in den Mitochondrien: Effiziente, aber langsamere Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten.
Highlight: Die ATP-Bildungsgeschwindigkeit aus energiereichen Phosphaten ist achtmal schneller als aus Fetten.
Die Größe der Energiespeicher spielt eine entscheidende Rolle für die Art der Energiebereitstellung:
- ATP/KP-Speicher reichen bei hoher Belastungsintensität nur für wenige Sekunden.
- Kohlenhydratspeicher können bei einem Marathonlauf ein bis zwei Stunden reichen.
- Fettspeicher können bei normaler Belastung und normalem Körpergewicht bis zu 3 Wochen ausreichen.
Diese verschiedenen Energiegewinnungswege ermöglichen es dem Körper, sich an unterschiedliche Belastungsintensitäten und -dauern anzupassen und optimale Leistung zu erbringen.









