Vergleich Lichtmikroskop und Transmissions-Elektronenmikroskop
Das Lichtmikroskop und das Transmissions-Elektronenmikroskop sind fundamentale Werkzeuge der modernen Zellbiologie. Das Lichtmikroskop verwendet sichtbares Licht und Glaslinsen zur Vergrößerung von Präparaten. Seine wichtigsten Komponenten sind das Okular zur Vergrößerung, der Tubus zur Stabilisierung, das Stativ zur Verbindung aller Teile und das Triebrad zur Fokussierung.
Das Transmissions-Elektronenmikroskop (TEM) hingegen arbeitet mit Elektronenstrahlen und elektromagnetischen Linsen. Es besteht aus einer Kathode, die Elektronen aussendet, einer Anode zur Beschleunigung der Elektronen und mehreren Magnetlinsen zur Bündelung und Vergrößerung des Bildes. Eine Vakuumpumpe evakuiert das System.
Hinweis: Das TEM erreicht ein etwa 2000-mal höheres Auflösungsvermögen (bis zu 0,1 nm) als das Lichtmikroskop (0,2 μm).
Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der untersuchbaren Proben: Während im Lichtmikroskop auch lebende Objekte betrachtet werden können, ermöglicht das TEM nur die Untersuchung speziell präparierter, nicht-lebender Proben. Dafür liefert es deutlich detailliertere schwarz-weiß Aufnahmen der Zellstrukturen.











