Shareholder-Ansatz: Alles für die Aktionäre
Du kennst bestimmt Unternehmen, die hauptsächlich auf schnelle Gewinne aus sind. Das ist typisch für den Shareholder-Ansatz, bei dem die Aktionäre (= Kapitalgeber) im Mittelpunkt stehen. Diese wollen vor allem eins: ihr investiertes Geld vermehren und Macht ausüben.
Der Haken dabei? Gewinne fließen hauptsächlich zu den Kapitalbesitzern - die Reichen werden reicher. Gleichzeitig werden Kosten und Risiken oft auf andere abgewälzt, zum Beispiel durch Entlassungen oder Lohnkürzungen.
Auf der jährlichen Hauptversammlung haben Shareholder echte Power: Sie können den Vorstand unter Druck setzen oder sogar absetzen. Ihr Hauptziel ist die Kurssteigerung, weil das direkt ihren finanziellen Gewinn bedeutet.
Achtung: Moderne Trends zeigen, dass auch Shareholder zunehmend auf ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) achten und langfristige Wertschöpfung bevorzugen!



