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alte Färbemethoden

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 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden
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1.
1. Welche Arten von Färbemethoden gibt es bei den Naturfarbstoffen?
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im Vordergrund stehen hier alte Methoden, welche für das Färben von Stoffen verwendet wurden. Vor allem geht es dabei um natürliche Methoden.

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Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Ergänzung der Bereiche: 1. 1. Welche Arten von Färbemethoden gibt es bei den Naturfarbstoffen? 2. Welche Färbemöglichkeiten eignen sich am besten und wo kommen die Farben her? 3. Ist es gerechtfertigt, auch auf Kosten von Lebewesen zu färben? ● 4. Rückblick ● Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 ● Neben vielen unterschiedlichen Färbemethoden sind vor allem Färbemethoden mit verschiedenen Naturstoffen beliebt. Farben werden also nicht durch chemische Verfahren hergestellt, sondern entstehen aus den natürlichen Stoffen der Erde. Nicht selten mussten dafür aber auch Tiere getötet werden, wie die Purpur-Schnecke, welche ein exquisites Purpur-Rot brachte. Bei dem Färben mit Naturstofffarben unterscheidet man dabei im Wesentlichen zwischen drei verschiedenen Verfahren. Viele Farbstoffe benötigen noch dazu einiges an Vorbehandlung, zumindest in manchen Fällen. Dazu gehören dann Vorgänge wie Beizen. Das Ziel, welches mit oder auch ohne Beizen bei den jeweiligen Färbemethoden erzielt werden soll, ist, dass der Farbstoff eine dauerhafte Bindung mit dem zu färbenden Material eingehen soll. Umso besser dies dann am Ende gelingt, desto hochwertiger ist das gefärbte Produkt. Dabei ist das Verfahren jeweils davon abhängig welche Farbe am Ende als Ergebnis erzielt werden soll. Daher gibt es drei verschiedene Verfahren, um je nach Farbe die beste Qualität zu erzielen. Bei dem ersten Verfahren handelt es sich um das direkte Färbeverfahren. Dies ist wohl das einfachste Verfahren, da...

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die Faser, welche gefärbt werden soll, direkt in das Färbebad gelegt werden kann. Eine vorherige Behandlung der Faser, damit diese die Farbe besser aufnehmen kann wird also nicht benötigt. Zusatzstoffe wie Tannine, welche benötigt werden, damit sich eine Faser färben lässt, sind also schon in der Pflanze vorhanden, weshalb es sich um ein direktes Färben handelt. Normalerweise müsste also extra der Stoff vorher gebeizt werden, doch durch die Tannine, welche durch die Gerbsäure beizende Eigenschaften haben, kann dieser Schritt übersprungen werden. Bei Pflanzen, welche diese Eigenschaften nicht haben, wird jedoch ein anderes Verfahren benötigt. So spricht man von der Färbung mit vorgebeizter Ware. Die zu färbenden Stoffe müssen also vorbehandelt werden, also vorher schon einmal gebeizt (Oberfläche wird dabei verändert) werden. Für dieses Beizen werden dann vor allem Metallsalze verwendet. Das Ziel ist es dann, dass sich diese an die Faser heften und somit das Aufnehmen der Farbmolekülen gewährleisten. So entsteht am Ende des Vorganges eine feste Bindung und die Farbe löst sich nicht einfach wieder. Das letzte Färbeverfahren ist dann noch die Küpenfärbung. Der berühmteste Farbstoff beim Küpenfärben ist dabei Indigo, welcher einen tiefen Blauton hervorbringt. Vor allem bei Baumwolle können mit Indigo sehr intensive und kraftvolle Farben entstehen. Fast unsere gesamte blaue Kleidung (vor allem Jeans) wurden mit Hilfe dieses Farbstoffes gefärbt. Somit kann man sagen, dass wir mit diesem Färbeverfahren wohl mit am stärksten konfrontiert werden. Das Küpenverfahren wird sowohl bei pflanzlichen als auch bei synthetischen Stoffen angewendet. Bei dem genauen Färbeverfahren wird dabei wasserunlöslicher Farbstoff durch Oxidation in die Faser gebracht. Dabei wird chemisch zunächst wasserunlöslicher Farbstoffe durch ein Reduktionsmittel in eine wasserlösliche Form gebracht. Dies heißt dann Küpe, woher dieses Verfahren auch seinen Namen hat. Die Ware wird dann in diese flüssige Farbe getaucht, welche anschließend durch Oxidation wieder wasserunlöslich wird. Die Faser wird also einmal komplett von der Farbe eingeschlossen. Das zunächst grün aussehenden Objekt geht am Ende dieses Vorganges dann auch wieder zu Blau über. Solche Verfahren wurden zwar auch schon damals durchgeführt, doch ohne das heutige Bewusstsein. Somit wurden die Verfahren über die Jahre immer weiter verfeinert, bis wird heutige die Verfahren klar benennen können und deren Abfolge wissen. Außerdem geschieht dies alles heutzutage zwar immer noch sehr viel mit natürlichen Farbstoffen, welche höchstens chemisch 1 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 etwas verändert werden, nur in einem viel größeren Umfang. Somit hat sich das Färben wie so vieles über die Jahre immer weiterentwickelt, wobei die alten Färbemethoden heutzutage immer noch ein Grundbaustein für das Färben im Allgemeinen sind. SODA Aus vielen uns bekannten Pflanzen lassen sich somit Farben herstellen. So wäre es also bei einem geringeren Konsum gar nicht unbedingt notwendig, auf die künstlichen Methoden zurückzugreifen. 2. Vorab lässt sich noch sagen, dass sich alle Naturfarbstoffe im Groben in zwei Rubriken einordnen lassen. So gibt es einmal die Farbstoffe von verschiedenen Pflanzen und die Farbstoffe, welche aus der Natur entstehen. Aus der Natur können somit auch ohne das Töten von Tieren Materialien wie Blätter, Wurzeln, Blüten, Rinde oder auch gesamte Pflanzen verwendet werden. Diese lassen an vielen Orten der Erde finden. Es gibt aber auch viele Orte, an denen diese extra angebaut werden. Dies nennt man dann auch ,,Kultivierte Naturfarbstoffe". Darunter versteht man dann die Farbstoffe, welche extra für das Färben angebaut wurden. Dies ist auch sehr positiv zu bewerten, da die Pflanzen in getrockneter Form das ganze Jahr über verwendet werden können und es dazu noch sehr nachhaltig ist. Außerdem ist es auch möglich, sehr gute Farben zu imitieren, wodurch keine Nachteile in der Verwendung von solchen Farbstoffen entstehen. Besonders häufig angebaute Materialien zum Färben sind dabei unter anderem Reseda, Krappwurzeln, Blauholz, Geldbeere, Catechu, Quebracho und vieles mehr. 2 Neben dieser Art von Farbstoffen gibt es aber auch noch die, welche in der freien Natur häufig vorkommen und einfach nur gesammelt werden müssen. So müssen Pflanzen erst gar keinen Platz für den Anbau einnehmen und belegen kein Gewächshaus o.ä. welches auch für Lebensmittel verwendet werden könnte. Vor allem findet man diese Arten von färbenden Pflanzen dann im Wald, auf der Wiese oder sie tauchen sogar in Parks einer größeren Stadt auf. Damit eine solche Pflanze entsteht, bedarf es also keiner großen Pflege. Viele dieser Farbstoffe kommen einem sogar bekannt vor, da diese Pflanzen/Bäume einem bekannt sind. Die typischsten sind dabei: Birkenblätter, Holunder, Apfelbaumrinde oder Blätter wie Goldrute, Rainfarn, Schilfblüten.... Sogar verschiedene Sorten von Pilzen können, wie auch Flechten oder Algen, für das Färben verwendet werden. Die einzige Arbeit bei diesen Stoffe ist es also, diese zu suchen oder eben doch selbst anzubauen, je nachdem wie viel man von diesen benötigt. Der Nachteil ist jedoch, dass man an die Jahreszeiten gebunden ist. So kann man nicht das ganze Jahr über diese Farbstoffe anbauen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, neben der direkten Verarbeitung solche Materialien auch zu trocknen und somit das Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 ganze Jahr auf diese zugreifen zu können. So sind, aufgrund der leichten Beschaffenheit diese Stoffe noch besser geeignet als die kultivierten Farbstoffe. Als dritte Gruppe der Naturfarbstoffe zählen dann noch die aus den Lebensmittelregalen. Darunter versteht man Farben, welche nicht aus einer normalen Pflanze entstehen, sondern aus Lebensmitteln. Zu den natürlichen Lebensmittelfarbstoffen zählen dann welche wie Rote Beete, Rotkohl, Zwiebelschalen oder auch Gewürze. Die Beschaffenheit dieser Lebensmittel ist jedoch nicht gleich, was zur Folge hat, dass nur wenige Lebensmittelfarbstoffe über längere Zeit gelagert werden können. Diese Methode hat jedoch den großen Nachteil, dass man Lebensmittel zum Färben verwendet anstatt diese als Nahrung zu verwenden. Solange man jedoch zum Beispiel die Rote Beete isst und nur dessen übergebliebenen Saft zum Färben verwendet, ist es eine gute Verwendung von allem. Wichtig wie aber immer bei Lebensmitteln ist es dabei, am besten die Lebensmittel aus der Region zu beziehen, damit gute Arbeitsbedingungen und kurze Transport Wege gewährleistet sind, um die Umwelt zu schützen. Dann gibt es aber auch noch die chemischen Naturfarbstoffe, welche sich in fünf Gruppen einordnen lassen. Die Gruppen beziehen sich dabei dann vor allem darauf, welche Farbe später einmal entstehen soll. Natürlich lassen sich diese folgenden fünf Methoden aber nicht auf die damalige Zeit genauso zuordnen. Sicherlich kam es damals aus Zufall auch schon zu der Anwendung von solchen Verfahren, doch nicht in einem solchen Ausmaß wie heutzutage mit einem großen Hintergrundwissen. Als erste Gruppe gibt es dabei die ,,Anthrachinon". Diese widmet sich vor allem den roten Farbstoffen. Fast auf der ganzen Erde ist diese Methode vertreten. Die Vorteile sind vor allem, dass die roten Farben sehr echt wirken. Die chemische Zusammensetzung erfolgt dann aus zwei Teilen, dem ,,Anthracen" und dem ,,Chinon". Es gibt dabei einen Kohlenwasserstoff, welcher aus drei Benzolringen zusammengesetzt ist. Dazu kommt es dann noch zu einer Oxidation von Aromaten. Als nächste Gruppen kommen dann die verschiedenen Beizfarbstoffe. Diese bestehen aus ,,Naphthen“ und „Chinon", woraus dann wieder der Name erfolgt, nämlich „Napthochinone". Es wird aber auch als Cycloalkane bezeichnet. Dabei handelt es sich dann um eine Stoffgruppe von ringförmigen und gesättigten Kohlenwasserstoffen. Die Hauptanwendungsbereiche sind dabei dann das Beizen oder auch die direkte Färbung. Als darauffolge Gruppe gibt es die „Flavonoide". Dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen und befasst sich mit den gelblichen Farben (flavus=Gelb). Jedoch wird für die Verwendung von den daraus entstehenden glänzenden Gelbtönen eine Vorbeize gebraucht. Der Vorteil ist aber, dass dieser Farbstoff das spätere Wachsen von Pilzen vermeidet, weshalb gestrichene Gegenstände witterungsfester sind. Außerdem ist auch die Farbechtheit sehr hoch. Als vorletzte Gruppe sind noch die ,,Indigoide“ zu erwähnen. Diese haben als Eigenschaft, dass sie wasserunlöslich sind und somit zu den Küpenfarbstoffen (Stoffe, welche sich erst durch Alkohol o.ä. wasserlöslich werden) gehören. Die daraus entstehenden Farben haben, vor allem wie auch dieser Name sagt, vor allem Indigo-Anteile. Solche Indigo Anteile lassen sich ebenfalls auch in der Purpur- Schnecke finden. In diesem Falle hilft die chemische Herstellung also sogar darin, das Leben zahlreicher Purpur-Schnecken zu beschützen. Mit dem entstandenen Farbstoff lassen sich dann vor allem Zellulosefasern, wie sie in Baumwolle oder Leinen vorhanden sind, färben. Bei diesem Färbeverfahren wird der Farbstoff dann außerdem aus dem wasserunlöslichen Zustand in einen wasserlöslichen Zustand gebracht. Wenn der Farbstoff dann aber aufgebracht wurde, wird er wieder in seinen wasserunlöslichen Zustand zurückgesetzt. Somit eignen sich Farbstoffe, welche mit einem solchen Verfahren entstehen vor allem zum Imprägnieren. Die letzte Gruppe der chemischen Farbstoffe heißt „Tannine“, dies sind zudem Gerbstoffe, welche antioxidative (verhilft zur Verlangsamung oder zur Verhinderung von einer Oxidation) Eigenschaften haben. Des Weiteren können Tannine aber auch entzündungshemmend wirken. Vor allem lassen sich 3 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Tannine aber noch in zwei Gruppen einordnen. Dies sind dann einmal Gallotannine und die kondensierten Gerbstoffe. Die Gallotannine kommen dann z.B. in Granatapfelschalen vor, während die kondensierten Tannine in Fichte, Kiefer, Lärche oder Eukalyptus vorkommen, sowie in weiteren Pflanzenarten. Die hauptsächliche Verwendung finden die Tannine dann, aufgrund ihrer Eigenschaften, in den Lederwaren. Die Haltbarkeit und der Schutz vor Mikroorganismen im Leder werden somit verlängert. Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 Wie hier zu sehen, kann man auch seine Kleidung theoretisch selbst färben. So kann eine alte Regentonne schon als Farbtopf verwendet werden, in welcher dann zahlreiche Kleidungsstücke gefärbt werden können, wie es auch damals gang und gebe war. 3. Das auf Kosten verschiedener Tierleben gefärbt wird, ist sehr umstritten und wird von vielen nicht unterstützt. Wie auch in der Forschung könnte man dies quasi mit Tierversuchen gleichsetzen, nur dass es am Ende kein neues Medikament gibt, welches wieder anderen Lebewesen hilft, sondern lediglich nur eine Farbe. Wenn man dabei überlegt, wie viele Tiere benötigt werden, um gerade mal ein Gramm herzustellen, ist dies wirklich erschreckend. Beispielsweise werden für gerade mal ein Gramm des Farbstoffes, welcher aus der Purpur-Schnecke entsteht, ganze 10.000 Schnecken benötigt. Jede einzelne Schnecke wird dabei qualvoll getötet. Zu der Gewinnung des Purpurs werden die Drüsen der Schnecken, welche das Purpur produzieren, herausgeschnitten und anschließend für einige Tage in Salz gelegt. Anschließend konnte der zu färbende Stoff in die Lösung gegeben werden und durch Licht wurde aus einem schwachen Gelb dann auch das bekannte Rot der Purpur-Schnecke. Auch wenn diese Farbe sehr beständig ist, also sehr lange ihre Intensivität bewahrt, ist dieses Verfahren doch sehr fraglich. Auch wenn dieses Rot damals als sehr wertvoll galt, sollte man nicht vergessen, wie viele Leben dafür benötigt wurden. Es ist schließlich nicht alles, ob die Farbe ihre Intensivität bewahrt oder nicht. Es kommt immer auf den Herstellungsprozess an. Somit sollten meiner Meinung nach nicht Farbstoffe auf Kosten von Tierleben entstehen. Dabei ist schließlich das Beispiel der Purpur-Schnecke nur eines von vielen, welche schon seit der Antike Tradition haben. Andere Tiere wie Schildkröten oder verschiedene Arten von Läusen wurden im Laufe der Jahrhunderte ebenfalls zum Färben missbraucht. So sieht man heute viele Dinge anders als damals und die Entwicklung, Farben auch chemisch herstellen zu können, rettet vielen Tieren das Leben. Wäre das schon immer so gewesen, wäre die Purpur-Schnecke auch heutzutage sicherlich nicht vom 4 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aussterben bedroht. Am Ende ist also das Färben auf Kosten von Tieren eine sehr schlechte Option. Eigentlich gab es auch schon damals die Möglichkeit, viele Farben aus den pflanzlichen Substanzen der Erde zu erschaffen. Von Anfang an hätte man sich somit mit diesen Farben zufriedengeben sollen und lieber auf ein z.B. Purpur-Rot verzichten sollen. So ist es gut, dass tierische Naturfarbstoffe schon eingegrenzter sind und in Deutschland nicht mehr vorkommen. Dennoch wird oder wurde in vielen Teilen der Welt weiterhin die Cochenille-Laus verwendet zum Färben. Die Purpur-Schnecke wird hingegen fast gar nicht mehr verwendet. So gilt es aber noch, dass bald gar keine Tiere mehr für die Gewinnung von Farben sterben sollten. Ein Bewusstsein über alternative Farbmöglichkeiten ist also wichtig. Sofern es einem Land möglich ist, wäre es zu dem eine gute Idee, sämtliche Farben zu demselben Preis zu verkaufen, da somit die Farbstoffe, welche auf Kosten von Lebewesen entstanden, nicht mehr als ,,besser" gelten würden. Thomas Seilnacht Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 Wie Cochenille-Läuse zu dem Farbstoff Karmin verarbeitet werden. Um jedoch überhaupt genug Farbe zu haben, müssen zahlreiche Läuse sterben. 4. Man sieht bei all diesen Bereichen, wie wichtig es für den Menschen ist oder über die Jahre geworden ist, Farben selbst erzeugen zu können. Es ist immer wichtiger geworden, sich Farben selbst aussuchen zu können und ist für uns heutzutage schon völlig normal geworden. Das es früher einmal nicht so war, ist kaum noch vorstellbar. Sämtliche Prozesse, die nötig sind, bis ein Stoff überhaupt gefärbt ist, ist nur noch den wenigsten bewusst, obwohl damals das Handwerk des Färbers eine viel wichtigere Rolle hatte. Dennoch sollte man aber mehr dazu übergehen, ein Bewusstsein dazu zu entwickeln, wo welche Farbe herkommt und wie nachhaltig diese ist. So muss man darauf achten, dass man keine Farben aus anderen Ländern kauft, welche aus Tieren gewonnen werden. Die alten Farbmethoden sind schließlich schon längst überholt, auch wenn das Prinzip etwa dasselbe ist. Dennoch gibt es viele neue Erkenntnisse, welche das Töten von Tieren einfach nicht mehr erforderlich machen. Die Frage ist zudem, ob es den überhaupt so wichtig ist, jede Farbe bis in das kleinste Detail imitieren zu wollen. Man sollte eher darauf achten, die Farben zu kaufen, welche einen hohen Echtheit-Grad besitzen, da diese Farben dann besonders lange halten. Auch wenn man vielleicht dachte, dass viele tierische Farbstoffe besser seien, zeigen heutige Ergebnisse, dass dies nicht stimmt. Denn auch pflanzliche Naturfarbstoffe können mit industriell hergestellten Farben mithalten. Das heißt also, dass auch pflanzlich hergestellte Farben einem lange erhalten bleiben, auch wenn man seine Kleidung wäscht. Außerdem haben sie den großen Vorteil, dass man sie in 5 Alte Färbemethoden (Färben mit natürlichen Farbstoffen, Färben von diversen Naturstoffen wie Wolle, Leinen, Seide, etc.) U Hausaufgabe Aljosha Kamp /14.01.2021 Textile Stoffe (und andere Materialien) können durch Farbstoffe farblich verändert werden. Als Farbstoffe bezeichnet man farbgebende Substanzen, die beispielsweise für das Färben von Textilien und Leder verwendet werden. Der Ursprung von natürlichen Farbstoffen kann pflanzlich, tierisch oder mineralisch sein. Das sogenannte Färberwesen hat jahrtausendealte Tradition und ein eigenes Berufsbild mit mittlerweile vielen Spezialisierungen. Es gab schon Funde von gefärbten Textilien aus dem alten Ägypten, doch sind erst seit dem Mittelalter Unterscheidungen von verschiedenen Färbern bekannt. Synthetische Farbstoffe wurden erst um 1860 entdeckt, im Mittelalter wurde mit Naturfarben gefärbt. Diese wurden aus Pflanzen, Flechten, Tieren (z. B. Purpurschnecke und Cochenillelaus) und selten aus Pilzen gewonnen. Im Allgemeinen wurde früher das gesponnene Garn gefärbt und nicht das fertige Tuch. Das Farbergebnis hing allerdings von vielen oft unsicheren Faktoren ab, so z. B. der Wasserhärte und dem Mineralstoffgehalt. Das gleiche Färbekraut konnte bei verschiedenen Wasserhärten völlig unterschiedliche Farbsättigungen ergeben. Mit Naturfarben konnten auch nur Naturstoffe gefärbt werden, wie Wolle und Leinen. Im Mittelalter wurden in Deutschland sowohl tierische als auch pflanzliche Fasern verarbeitet. Unter den tierischen war Wolle am wichtigsten, aber auch Seide, Ziegenhaar, Schweinehaar und andere fanden Verwendung. Die wichtigste Pflanzenfaser lieferte der Flachs, weiterhin lassen sich Hanf und Brennnessel als Textilfaser nennen. Auch von der Beschaffenheit dieser Fasern hing natürlich das Ergebnis beim Färben ab. Zum Färben wurden unterschiedliche Methoden genutzt: Besonders bekannt aus alten Zeiten ist die sogenannte Blaufärberei. Der blaue Farbstoff kam von Pflanzen wie dem Indigo (aus Indien) oder dem einheimischen Färberwaid. Für die Blaufärberei waren Blätter dieser Pflanzen, Sonnenschein, frischer menschlicher Urin und ein Bottich notwendig. Die Blätter wurden in dem Bottich mit Urin bedeckt, in der Sonne begann diese Brühe dann zu gären. So entstand Alkohol, der den Farbstoff aus den Blättern löste. Der chemische Ablauf war nicht bekannt, aber man wusste, dass man durch die Zugabe von Alkohol mehr Farbe gewinnt. Hätte man den Alkohol direkt auf die Blätter gegeben, wäre das Verfahren zu teuer geworden- so wurde der genannte ,,Umweg" gewählt. Wenn die Stoffe in der Sonne trockneten, entstand die blaue Farbe. Bei der Beizfärbung wurden Essig, Ammoniak oder Alaun als Beizmittel genutzt. Die Stoffe oder das Garn wurden teilweise vorgebeizt, damit die Farbstoffe dauerhaft auf den Geweben hafteten und überhaupt aufnahmefähig für Farbstoffe wurden. Außerdem beeinflusste das Beizmittel auch die Farbgebung. Die Beizmittel wurden in heißem Wasser aufgelöst, die zu einem lockeren Strang gebundene Wolle zugegeben. Diese enthielt noch Wollfett, um die Farbe besser anzunehmen. Dies wurde eine Stunde gekocht und dann vorsichtig ausgedrückt. Zum eigentlichen Färben wurden die bestimmten Pflanzenteile gesammelt, getrocknet und zerkleinert. Dann kochte man sie in einem großen Topf (Küpe). Dabei lösten sich die Farbstoffe im Wasser. Man konnte abfiltern und erhielt einen Farbstoffextrakt, in den die vorgebeizten Stoffe hineingetaucht wurden. Dies wurde wieder ca. eine Stunde gekocht und später mit kaltem Wasser abgespült. Damit die Farbe besser hielt, konnte dann nochmals gebeizt werden. Die Beizenfärbung gehört zur sogenannten Entwicklungsfärbung, hier erfolgt die Synthese von Farbstoffmolekülen aus löslichen, farblosen Vorstufen direkt auf der einzufärbenden Faser. Dort bilden sich wasserunlösliche Farbpigmente. Das folgende Bild zeigt eine Übersicht der belegbaren Färbepflanzen des Mittelalters und deren Benutzung zum Erreichen der ungefähren Farbtöne. Manchmal wurden die Pflanzen auch kombiniert oder es wurden Zusatzstoffe beigemengt. Auch unterschiedliche Färbemethoden konnten zu verschiedenen Ergebnissen führen. Die kursiv gedruckten Pflanzen kamen besonders häufig in Rezepten vor. ● ● ● ● ● ● Krapp - → rot Färberwaid → blau blau (teuer!) Safran gelb (teuer!) Grünspan ● Eichenrinde ● Indigo Reseda →gelb ● Walnuss → braun Brasilholz (Rotholz) - Saflor →gelb, rot Kreuzdornbeeren (Saftgrün) → gelb/grün ● Mohnblüten →? ● ● Attich, Zwergholunder-Beeren Ysop → ? ● Erlenrinde Schwarzfärbung → rot dumpfes grün braun Gallapfel →grau/schwarz Holunderbeeren / Heidelbeeren → rosa /lila / grau (je nach Textilmaterial) Feldahornblätter gelb (?) Kornblumenblüten beige bis rosa (je nach Textilmaterial) Ruß→ schwarz Espenlaub → gelb (?) Kermes → rot (teuer!) Färberginster →→ gelb ● Apfelbaumrinde gelb ● Schöllkraut →→ ● Berberitze- gelb Auripigment →→ gelb gelb Ligusterbeeren → hellblau? ● Wacholderbeeren →? → bläulich (zum Strecken von Indigo!) Viele Färberpflanzen, die sich gut zum Färben von Wolle eigneten, erzielten auf Baumwolle keine guten Ergebnisse. Als sich daher später (Ende des 18. Jahrhunderts) die baumwollverarbeitende Industrie entwickelte, wurden verstärkt Farbhölzer aus überseeischen Kolonien importiert. Diese hatten eine hohe Färbekraft und einen erhöhten Tanningehalt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden auch diese durch die synthetischen Farben ersetzt. Quellenangabe Färbemethoden - Lexikon der Biologie (spektrum.de) Historische Technologie - Traditionelle Färbetechniken | base Angewandte (uni-ak.ac.at) Farbstoffe - Definition - hessnatur Textillexikon Färben - Wikipedia Vom blau machen, blau sein und vom blauen Montag (farbenundleben.de) Mythologie des Alltags: Purpur – remainsoftheday (wordpress.com) Beizenfärbung. Eine veraltete Technik? by Ferhat Arslan (prezi.com) » Pflanzenfärbung im Mittelalter – Teil 1-Wienische Hantwërcliute 1350 (wh1350.at) Färben von Stoffen (aus Mittelalter-wiki) (wollopus.de)

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Das Ziel ist es dann, dass sich diese an die Faser heften und somit das Aufnehmen der Farbmolekülen gewährleisten. So entsteht am Ende des Vorganges eine feste Bindung und die Farbe löst sich nicht einfach wieder. Das letzte Färbeverfahren ist dann noch die Küpenfärbung. Der berühmteste Farbstoff beim Küpenfärben ist dabei Indigo, welcher einen tiefen Blauton hervorbringt. Vor allem bei Baumwolle können mit Indigo sehr intensive und kraftvolle Farben entstehen. Fast unsere gesamte blaue Kleidung (vor allem Jeans) wurden mit Hilfe dieses Farbstoffes gefärbt. Somit kann man sagen, dass wir mit diesem Färbeverfahren wohl mit am stärksten konfrontiert werden. Das Küpenverfahren wird sowohl bei pflanzlichen als auch bei synthetischen Stoffen angewendet. Bei dem genauen Färbeverfahren wird dabei wasserunlöslicher Farbstoff durch Oxidation in die Faser gebracht. Dabei wird chemisch zunächst wasserunlöslicher Farbstoffe durch ein Reduktionsmittel in eine wasserlösliche Form gebracht. Dies heißt dann Küpe, woher dieses Verfahren auch seinen Namen hat. Die Ware wird dann in diese flüssige Farbe getaucht, welche anschließend durch Oxidation wieder wasserunlöslich wird. Die Faser wird also einmal komplett von der Farbe eingeschlossen. Das zunächst grün aussehenden Objekt geht am Ende dieses Vorganges dann auch wieder zu Blau über. Solche Verfahren wurden zwar auch schon damals durchgeführt, doch ohne das heutige Bewusstsein. Somit wurden die Verfahren über die Jahre immer weiter verfeinert, bis wird heutige die Verfahren klar benennen können und deren Abfolge wissen. Außerdem geschieht dies alles heutzutage zwar immer noch sehr viel mit natürlichen Farbstoffen, welche höchstens chemisch 1 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 etwas verändert werden, nur in einem viel größeren Umfang. Somit hat sich das Färben wie so vieles über die Jahre immer weiterentwickelt, wobei die alten Färbemethoden heutzutage immer noch ein Grundbaustein für das Färben im Allgemeinen sind. SODA Aus vielen uns bekannten Pflanzen lassen sich somit Farben herstellen. So wäre es also bei einem geringeren Konsum gar nicht unbedingt notwendig, auf die künstlichen Methoden zurückzugreifen. 2. Vorab lässt sich noch sagen, dass sich alle Naturfarbstoffe im Groben in zwei Rubriken einordnen lassen. So gibt es einmal die Farbstoffe von verschiedenen Pflanzen und die Farbstoffe, welche aus der Natur entstehen. Aus der Natur können somit auch ohne das Töten von Tieren Materialien wie Blätter, Wurzeln, Blüten, Rinde oder auch gesamte Pflanzen verwendet werden. Diese lassen an vielen Orten der Erde finden. Es gibt aber auch viele Orte, an denen diese extra angebaut werden. Dies nennt man dann auch ,,Kultivierte Naturfarbstoffe". Darunter versteht man dann die Farbstoffe, welche extra für das Färben angebaut wurden. Dies ist auch sehr positiv zu bewerten, da die Pflanzen in getrockneter Form das ganze Jahr über verwendet werden können und es dazu noch sehr nachhaltig ist. Außerdem ist es auch möglich, sehr gute Farben zu imitieren, wodurch keine Nachteile in der Verwendung von solchen Farbstoffen entstehen. Besonders häufig angebaute Materialien zum Färben sind dabei unter anderem Reseda, Krappwurzeln, Blauholz, Geldbeere, Catechu, Quebracho und vieles mehr. 2 Neben dieser Art von Farbstoffen gibt es aber auch noch die, welche in der freien Natur häufig vorkommen und einfach nur gesammelt werden müssen. So müssen Pflanzen erst gar keinen Platz für den Anbau einnehmen und belegen kein Gewächshaus o.ä. welches auch für Lebensmittel verwendet werden könnte. Vor allem findet man diese Arten von färbenden Pflanzen dann im Wald, auf der Wiese oder sie tauchen sogar in Parks einer größeren Stadt auf. Damit eine solche Pflanze entsteht, bedarf es also keiner großen Pflege. Viele dieser Farbstoffe kommen einem sogar bekannt vor, da diese Pflanzen/Bäume einem bekannt sind. Die typischsten sind dabei: Birkenblätter, Holunder, Apfelbaumrinde oder Blätter wie Goldrute, Rainfarn, Schilfblüten.... Sogar verschiedene Sorten von Pilzen können, wie auch Flechten oder Algen, für das Färben verwendet werden. Die einzige Arbeit bei diesen Stoffe ist es also, diese zu suchen oder eben doch selbst anzubauen, je nachdem wie viel man von diesen benötigt. Der Nachteil ist jedoch, dass man an die Jahreszeiten gebunden ist. So kann man nicht das ganze Jahr über diese Farbstoffe anbauen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, neben der direkten Verarbeitung solche Materialien auch zu trocknen und somit das Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 ganze Jahr auf diese zugreifen zu können. So sind, aufgrund der leichten Beschaffenheit diese Stoffe noch besser geeignet als die kultivierten Farbstoffe. Als dritte Gruppe der Naturfarbstoffe zählen dann noch die aus den Lebensmittelregalen. Darunter versteht man Farben, welche nicht aus einer normalen Pflanze entstehen, sondern aus Lebensmitteln. Zu den natürlichen Lebensmittelfarbstoffen zählen dann welche wie Rote Beete, Rotkohl, Zwiebelschalen oder auch Gewürze. Die Beschaffenheit dieser Lebensmittel ist jedoch nicht gleich, was zur Folge hat, dass nur wenige Lebensmittelfarbstoffe über längere Zeit gelagert werden können. Diese Methode hat jedoch den großen Nachteil, dass man Lebensmittel zum Färben verwendet anstatt diese als Nahrung zu verwenden. Solange man jedoch zum Beispiel die Rote Beete isst und nur dessen übergebliebenen Saft zum Färben verwendet, ist es eine gute Verwendung von allem. Wichtig wie aber immer bei Lebensmitteln ist es dabei, am besten die Lebensmittel aus der Region zu beziehen, damit gute Arbeitsbedingungen und kurze Transport Wege gewährleistet sind, um die Umwelt zu schützen. Dann gibt es aber auch noch die chemischen Naturfarbstoffe, welche sich in fünf Gruppen einordnen lassen. Die Gruppen beziehen sich dabei dann vor allem darauf, welche Farbe später einmal entstehen soll. Natürlich lassen sich diese folgenden fünf Methoden aber nicht auf die damalige Zeit genauso zuordnen. Sicherlich kam es damals aus Zufall auch schon zu der Anwendung von solchen Verfahren, doch nicht in einem solchen Ausmaß wie heutzutage mit einem großen Hintergrundwissen. Als erste Gruppe gibt es dabei die ,,Anthrachinon". Diese widmet sich vor allem den roten Farbstoffen. Fast auf der ganzen Erde ist diese Methode vertreten. Die Vorteile sind vor allem, dass die roten Farben sehr echt wirken. Die chemische Zusammensetzung erfolgt dann aus zwei Teilen, dem ,,Anthracen" und dem ,,Chinon". Es gibt dabei einen Kohlenwasserstoff, welcher aus drei Benzolringen zusammengesetzt ist. Dazu kommt es dann noch zu einer Oxidation von Aromaten. Als nächste Gruppen kommen dann die verschiedenen Beizfarbstoffe. Diese bestehen aus ,,Naphthen“ und „Chinon", woraus dann wieder der Name erfolgt, nämlich „Napthochinone". Es wird aber auch als Cycloalkane bezeichnet. Dabei handelt es sich dann um eine Stoffgruppe von ringförmigen und gesättigten Kohlenwasserstoffen. Die Hauptanwendungsbereiche sind dabei dann das Beizen oder auch die direkte Färbung. Als darauffolge Gruppe gibt es die „Flavonoide". Dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen und befasst sich mit den gelblichen Farben (flavus=Gelb). Jedoch wird für die Verwendung von den daraus entstehenden glänzenden Gelbtönen eine Vorbeize gebraucht. Der Vorteil ist aber, dass dieser Farbstoff das spätere Wachsen von Pilzen vermeidet, weshalb gestrichene Gegenstände witterungsfester sind. Außerdem ist auch die Farbechtheit sehr hoch. Als vorletzte Gruppe sind noch die ,,Indigoide“ zu erwähnen. Diese haben als Eigenschaft, dass sie wasserunlöslich sind und somit zu den Küpenfarbstoffen (Stoffe, welche sich erst durch Alkohol o.ä. wasserlöslich werden) gehören. Die daraus entstehenden Farben haben, vor allem wie auch dieser Name sagt, vor allem Indigo-Anteile. Solche Indigo Anteile lassen sich ebenfalls auch in der Purpur- Schnecke finden. In diesem Falle hilft die chemische Herstellung also sogar darin, das Leben zahlreicher Purpur-Schnecken zu beschützen. Mit dem entstandenen Farbstoff lassen sich dann vor allem Zellulosefasern, wie sie in Baumwolle oder Leinen vorhanden sind, färben. Bei diesem Färbeverfahren wird der Farbstoff dann außerdem aus dem wasserunlöslichen Zustand in einen wasserlöslichen Zustand gebracht. Wenn der Farbstoff dann aber aufgebracht wurde, wird er wieder in seinen wasserunlöslichen Zustand zurückgesetzt. Somit eignen sich Farbstoffe, welche mit einem solchen Verfahren entstehen vor allem zum Imprägnieren. Die letzte Gruppe der chemischen Farbstoffe heißt „Tannine“, dies sind zudem Gerbstoffe, welche antioxidative (verhilft zur Verlangsamung oder zur Verhinderung von einer Oxidation) Eigenschaften haben. Des Weiteren können Tannine aber auch entzündungshemmend wirken. Vor allem lassen sich 3 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Tannine aber noch in zwei Gruppen einordnen. Dies sind dann einmal Gallotannine und die kondensierten Gerbstoffe. Die Gallotannine kommen dann z.B. in Granatapfelschalen vor, während die kondensierten Tannine in Fichte, Kiefer, Lärche oder Eukalyptus vorkommen, sowie in weiteren Pflanzenarten. Die hauptsächliche Verwendung finden die Tannine dann, aufgrund ihrer Eigenschaften, in den Lederwaren. Die Haltbarkeit und der Schutz vor Mikroorganismen im Leder werden somit verlängert. Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 Wie hier zu sehen, kann man auch seine Kleidung theoretisch selbst färben. So kann eine alte Regentonne schon als Farbtopf verwendet werden, in welcher dann zahlreiche Kleidungsstücke gefärbt werden können, wie es auch damals gang und gebe war. 3. Das auf Kosten verschiedener Tierleben gefärbt wird, ist sehr umstritten und wird von vielen nicht unterstützt. Wie auch in der Forschung könnte man dies quasi mit Tierversuchen gleichsetzen, nur dass es am Ende kein neues Medikament gibt, welches wieder anderen Lebewesen hilft, sondern lediglich nur eine Farbe. Wenn man dabei überlegt, wie viele Tiere benötigt werden, um gerade mal ein Gramm herzustellen, ist dies wirklich erschreckend. Beispielsweise werden für gerade mal ein Gramm des Farbstoffes, welcher aus der Purpur-Schnecke entsteht, ganze 10.000 Schnecken benötigt. Jede einzelne Schnecke wird dabei qualvoll getötet. Zu der Gewinnung des Purpurs werden die Drüsen der Schnecken, welche das Purpur produzieren, herausgeschnitten und anschließend für einige Tage in Salz gelegt. Anschließend konnte der zu färbende Stoff in die Lösung gegeben werden und durch Licht wurde aus einem schwachen Gelb dann auch das bekannte Rot der Purpur-Schnecke. Auch wenn diese Farbe sehr beständig ist, also sehr lange ihre Intensivität bewahrt, ist dieses Verfahren doch sehr fraglich. Auch wenn dieses Rot damals als sehr wertvoll galt, sollte man nicht vergessen, wie viele Leben dafür benötigt wurden. Es ist schließlich nicht alles, ob die Farbe ihre Intensivität bewahrt oder nicht. Es kommt immer auf den Herstellungsprozess an. Somit sollten meiner Meinung nach nicht Farbstoffe auf Kosten von Tierleben entstehen. Dabei ist schließlich das Beispiel der Purpur-Schnecke nur eines von vielen, welche schon seit der Antike Tradition haben. Andere Tiere wie Schildkröten oder verschiedene Arten von Läusen wurden im Laufe der Jahrhunderte ebenfalls zum Färben missbraucht. So sieht man heute viele Dinge anders als damals und die Entwicklung, Farben auch chemisch herstellen zu können, rettet vielen Tieren das Leben. Wäre das schon immer so gewesen, wäre die Purpur-Schnecke auch heutzutage sicherlich nicht vom 4 Ergänzung zu dem Thema: Alte Färbemethoden Aussterben bedroht. Am Ende ist also das Färben auf Kosten von Tieren eine sehr schlechte Option. Eigentlich gab es auch schon damals die Möglichkeit, viele Farben aus den pflanzlichen Substanzen der Erde zu erschaffen. Von Anfang an hätte man sich somit mit diesen Farben zufriedengeben sollen und lieber auf ein z.B. Purpur-Rot verzichten sollen. So ist es gut, dass tierische Naturfarbstoffe schon eingegrenzter sind und in Deutschland nicht mehr vorkommen. Dennoch wird oder wurde in vielen Teilen der Welt weiterhin die Cochenille-Laus verwendet zum Färben. Die Purpur-Schnecke wird hingegen fast gar nicht mehr verwendet. So gilt es aber noch, dass bald gar keine Tiere mehr für die Gewinnung von Farben sterben sollten. Ein Bewusstsein über alternative Farbmöglichkeiten ist also wichtig. Sofern es einem Land möglich ist, wäre es zu dem eine gute Idee, sämtliche Farben zu demselben Preis zu verkaufen, da somit die Farbstoffe, welche auf Kosten von Lebewesen entstanden, nicht mehr als ,,besser" gelten würden. Thomas Seilnacht Aljosha Kamp Chemie 13.Klasse 06.02.2021 Wie Cochenille-Läuse zu dem Farbstoff Karmin verarbeitet werden. Um jedoch überhaupt genug Farbe zu haben, müssen zahlreiche Läuse sterben. 4. Man sieht bei all diesen Bereichen, wie wichtig es für den Menschen ist oder über die Jahre geworden ist, Farben selbst erzeugen zu können. Es ist immer wichtiger geworden, sich Farben selbst aussuchen zu können und ist für uns heutzutage schon völlig normal geworden. Das es früher einmal nicht so war, ist kaum noch vorstellbar. Sämtliche Prozesse, die nötig sind, bis ein Stoff überhaupt gefärbt ist, ist nur noch den wenigsten bewusst, obwohl damals das Handwerk des Färbers eine viel wichtigere Rolle hatte. Dennoch sollte man aber mehr dazu übergehen, ein Bewusstsein dazu zu entwickeln, wo welche Farbe herkommt und wie nachhaltig diese ist. So muss man darauf achten, dass man keine Farben aus anderen Ländern kauft, welche aus Tieren gewonnen werden. Die alten Farbmethoden sind schließlich schon längst überholt, auch wenn das Prinzip etwa dasselbe ist. Dennoch gibt es viele neue Erkenntnisse, welche das Töten von Tieren einfach nicht mehr erforderlich machen. Die Frage ist zudem, ob es den überhaupt so wichtig ist, jede Farbe bis in das kleinste Detail imitieren zu wollen. Man sollte eher darauf achten, die Farben zu kaufen, welche einen hohen Echtheit-Grad besitzen, da diese Farben dann besonders lange halten. Auch wenn man vielleicht dachte, dass viele tierische Farbstoffe besser seien, zeigen heutige Ergebnisse, dass dies nicht stimmt. Denn auch pflanzliche Naturfarbstoffe können mit industriell hergestellten Farben mithalten. Das heißt also, dass auch pflanzlich hergestellte Farben einem lange erhalten bleiben, auch wenn man seine Kleidung wäscht. Außerdem haben sie den großen Vorteil, dass man sie in 5 Alte Färbemethoden (Färben mit natürlichen Farbstoffen, Färben von diversen Naturstoffen wie Wolle, Leinen, Seide, etc.) U Hausaufgabe Aljosha Kamp /14.01.2021 Textile Stoffe (und andere Materialien) können durch Farbstoffe farblich verändert werden. Als Farbstoffe bezeichnet man farbgebende Substanzen, die beispielsweise für das Färben von Textilien und Leder verwendet werden. Der Ursprung von natürlichen Farbstoffen kann pflanzlich, tierisch oder mineralisch sein. Das sogenannte Färberwesen hat jahrtausendealte Tradition und ein eigenes Berufsbild mit mittlerweile vielen Spezialisierungen. Es gab schon Funde von gefärbten Textilien aus dem alten Ägypten, doch sind erst seit dem Mittelalter Unterscheidungen von verschiedenen Färbern bekannt. Synthetische Farbstoffe wurden erst um 1860 entdeckt, im Mittelalter wurde mit Naturfarben gefärbt. Diese wurden aus Pflanzen, Flechten, Tieren (z. B. Purpurschnecke und Cochenillelaus) und selten aus Pilzen gewonnen. Im Allgemeinen wurde früher das gesponnene Garn gefärbt und nicht das fertige Tuch. Das Farbergebnis hing allerdings von vielen oft unsicheren Faktoren ab, so z. B. der Wasserhärte und dem Mineralstoffgehalt. Das gleiche Färbekraut konnte bei verschiedenen Wasserhärten völlig unterschiedliche Farbsättigungen ergeben. Mit Naturfarben konnten auch nur Naturstoffe gefärbt werden, wie Wolle und Leinen. Im Mittelalter wurden in Deutschland sowohl tierische als auch pflanzliche Fasern verarbeitet. Unter den tierischen war Wolle am wichtigsten, aber auch Seide, Ziegenhaar, Schweinehaar und andere fanden Verwendung. Die wichtigste Pflanzenfaser lieferte der Flachs, weiterhin lassen sich Hanf und Brennnessel als Textilfaser nennen. Auch von der Beschaffenheit dieser Fasern hing natürlich das Ergebnis beim Färben ab. Zum Färben wurden unterschiedliche Methoden genutzt: Besonders bekannt aus alten Zeiten ist die sogenannte Blaufärberei. Der blaue Farbstoff kam von Pflanzen wie dem Indigo (aus Indien) oder dem einheimischen Färberwaid. Für die Blaufärberei waren Blätter dieser Pflanzen, Sonnenschein, frischer menschlicher Urin und ein Bottich notwendig. Die Blätter wurden in dem Bottich mit Urin bedeckt, in der Sonne begann diese Brühe dann zu gären. So entstand Alkohol, der den Farbstoff aus den Blättern löste. Der chemische Ablauf war nicht bekannt, aber man wusste, dass man durch die Zugabe von Alkohol mehr Farbe gewinnt. Hätte man den Alkohol direkt auf die Blätter gegeben, wäre das Verfahren zu teuer geworden- so wurde der genannte ,,Umweg" gewählt. Wenn die Stoffe in der Sonne trockneten, entstand die blaue Farbe. Bei der Beizfärbung wurden Essig, Ammoniak oder Alaun als Beizmittel genutzt. Die Stoffe oder das Garn wurden teilweise vorgebeizt, damit die Farbstoffe dauerhaft auf den Geweben hafteten und überhaupt aufnahmefähig für Farbstoffe wurden. Außerdem beeinflusste das Beizmittel auch die Farbgebung. Die Beizmittel wurden in heißem Wasser aufgelöst, die zu einem lockeren Strang gebundene Wolle zugegeben. Diese enthielt noch Wollfett, um die Farbe besser anzunehmen. Dies wurde eine Stunde gekocht und dann vorsichtig ausgedrückt. Zum eigentlichen Färben wurden die bestimmten Pflanzenteile gesammelt, getrocknet und zerkleinert. Dann kochte man sie in einem großen Topf (Küpe). Dabei lösten sich die Farbstoffe im Wasser. Man konnte abfiltern und erhielt einen Farbstoffextrakt, in den die vorgebeizten Stoffe hineingetaucht wurden. Dies wurde wieder ca. eine Stunde gekocht und später mit kaltem Wasser abgespült. Damit die Farbe besser hielt, konnte dann nochmals gebeizt werden. Die Beizenfärbung gehört zur sogenannten Entwicklungsfärbung, hier erfolgt die Synthese von Farbstoffmolekülen aus löslichen, farblosen Vorstufen direkt auf der einzufärbenden Faser. Dort bilden sich wasserunlösliche Farbpigmente. Das folgende Bild zeigt eine Übersicht der belegbaren Färbepflanzen des Mittelalters und deren Benutzung zum Erreichen der ungefähren Farbtöne. Manchmal wurden die Pflanzen auch kombiniert oder es wurden Zusatzstoffe beigemengt. Auch unterschiedliche Färbemethoden konnten zu verschiedenen Ergebnissen führen. Die kursiv gedruckten Pflanzen kamen besonders häufig in Rezepten vor. ● ● ● ● ● ● Krapp - → rot Färberwaid → blau blau (teuer!) Safran gelb (teuer!) Grünspan ● Eichenrinde ● Indigo Reseda →gelb ● Walnuss → braun Brasilholz (Rotholz) - Saflor →gelb, rot Kreuzdornbeeren (Saftgrün) → gelb/grün ● Mohnblüten →? ● ● Attich, Zwergholunder-Beeren Ysop → ? ● Erlenrinde Schwarzfärbung → rot dumpfes grün braun Gallapfel →grau/schwarz Holunderbeeren / Heidelbeeren → rosa /lila / grau (je nach Textilmaterial) Feldahornblätter gelb (?) Kornblumenblüten beige bis rosa (je nach Textilmaterial) Ruß→ schwarz Espenlaub → gelb (?) Kermes → rot (teuer!) Färberginster →→ gelb ● Apfelbaumrinde gelb ● Schöllkraut →→ ● Berberitze- gelb Auripigment →→ gelb gelb Ligusterbeeren → hellblau? ● Wacholderbeeren →? → bläulich (zum Strecken von Indigo!) Viele Färberpflanzen, die sich gut zum Färben von Wolle eigneten, erzielten auf Baumwolle keine guten Ergebnisse. Als sich daher später (Ende des 18. Jahrhunderts) die baumwollverarbeitende Industrie entwickelte, wurden verstärkt Farbhölzer aus überseeischen Kolonien importiert. Diese hatten eine hohe Färbekraft und einen erhöhten Tanningehalt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden auch diese durch die synthetischen Farben ersetzt. Quellenangabe Färbemethoden - Lexikon der Biologie (spektrum.de) Historische Technologie - Traditionelle Färbetechniken | base Angewandte (uni-ak.ac.at) Farbstoffe - Definition - hessnatur Textillexikon Färben - Wikipedia Vom blau machen, blau sein und vom blauen Montag (farbenundleben.de) Mythologie des Alltags: Purpur – remainsoftheday (wordpress.com) Beizenfärbung. Eine veraltete Technik? by Ferhat Arslan (prezi.com) » Pflanzenfärbung im Mittelalter – Teil 1-Wienische Hantwërcliute 1350 (wh1350.at) Färben von Stoffen (aus Mittelalter-wiki) (wollopus.de)