Was ist Arteriosklerose?
Stell dir vor, deine Arterien sind wie Rohre, die das sauerstoffreiche Blut von deinem Herzen zu allen anderen Körperteilen transportieren. Bei Arteriosklerose (auch Arterienverkalkung genannt) lagern sich Blutfette, kleine Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk an den Innenwänden ab.
Diese Ablagerungen nennt man Plaques. Sie können überall entstehen, besonders gerne aber im Hals, Gehirn, am Herzen oder in den Beinarterien. Gefäßverzweigungen sind besonders anfällig, weil dort der Blutfluss auf natürliche Hindernisse trifft.
Die Folge? Deine Blutgefäße werden enger und verlieren ihre Elastizität - wie ein alter Gartenschlauch, der hart und brüchig wird. Das Problem entwickelt sich langsam, deshalb merkst du erst spät etwas davon.
Wichtig: Die ersten Symptome zeigen sich oft erst nach Jahren! Brustschmerzen, Lähmungen, Beinschmerzen beim Gehen oder Bluthochdruck können Warnzeichen sein.
Im schlimmsten Fall können ganze Körperteile nicht mehr richtig durchblutet werden. Zellen sterben ab - das kennst du vielleicht als Herzinfarkt oder Schlaganfall.