Langsam wirkende Synapsen und neuronale Verschaltung
Langsam wirkende Synapsen funktionieren ganz anders - hier geht's nicht um Speed, sondern um dauerhafte Veränderungen! Statt direkter Ionenkanalöffnung aktivieren die Transmitter komplexe Second-Messenger-Systeme.
Der Transmitter bindet an einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor, der Adenylylcyclase aktiviert. Diese produziert cAMP als second messenger, welcher Proteinkinasen aktiviert. Die können dann Ionenkanäle phosphorylieren oder sogar die Genexpression beeinflussen!
Bei der neuronalen Verschaltung siehst du, wie erregend und hemmend wirkende Synapsen zusammenarbeiten. Erregende Synapsen (wie A) depolarisieren das postsynaptische Neuron, während hemmende Synapsen (wie B) es hyperpolarisieren.
Die räumliche und zeitliche Summation entscheidet, ob das Neuron C ein Aktionspotenzial auslöst. Je näher zur Axonbasis gemessen wird, desto stärker ist das summierte Signal!
Schlüsselkonzept: Langsame Synapsen = langanhaltende Effekte durch Enzymkaskaden!