Zelltypen und Biomembranen
Eukaryotische Zellen findest du bei Pflanzen, Pilzen und Tieren - sie sind komplex aufgebaut und haben einen echten Zellkern. Das Flüssig-Mosaik-Modell erklärt dir, wie Biomembranen funktionieren: Phospholipide bilden eine Doppelschicht, in der Proteine mosaikartig eingelagert sind.
Die Membran ist flexibel und selektiv permeabel - sie lässt nur bestimmte Stoffe durch. Periphere Proteine sitzen locker an der Oberfläche, während integrale Proteine fest in der Lipidschicht stecken.
Prokaryotische Zellen (Bakterien) sind viel einfacher gebaut. Ihr genetisches Material liegt als DNA-Ringe frei im Zellplasma, ohne Zellkern. Sie sind etwa zehnmal kleiner als eukaryotische Zellen, aber extrem vielfältig in ihrem Stoffwechsel.
Merktipp: Eukaryoten = echter Kern, Prokaryoten = vor dem Kern (evolutionär älter)
Bakterien tauschen über Plasmabrücken Plasmide aus, um genetische Vielfalt zu schaffen. Es gibt aerobe (sauerstoffliebende) und anaerobe Arten sowie autotrophe (selbsternährende) Bakterien.