Die prokaryotische Zelle - Klein aber oho!
Prokaryotische Zellen sind echte Minimalisten: Sie sind nur 1-6 μm groß und haben keinen Zellkern. Ihre DNA schwimmt frei im Zellplasma herum - das nennt man Kernäquivalent. Zusätzlich haben sie kleine DNA-Ringe, die Plasmide, die wie Extra-Speicher funktionieren.
Der Aufbau ist ziemlich clever: Eine Zellmembran hält alles zusammen, darüber liegt eine stabile Zellwand. Manche haben sogar eine Schleimhülle als Extra-Schutz und Geißeln zum Schwimmen. Ribosomen produzieren Proteine, genau wie in unseren Zellen auch.
Diese Zellen sind echte Überlebenskünstler beim Stoffwechsel. Sie können Sonnenlicht nutzen (photoautotroph), anorganische Stoffe "fressen" (chemoautotroph) oder organische Verbindungen verwerten (heterotroph). Fortpflanzung läuft super einfach: Sie teilen sich einfach in der Mitte.
Wusstest du schon? Prokaryoten sind die ultimativen Recycler - sie zersetzen organisches Material und machen es für andere Lebewesen wieder nutzbar!



