Aufbau des Chloroplasten und Lichtnutzung
Der Chloroplast, das Kraftwerk der Fotosynthese, weist eine komplexe Struktur auf:
- Eine doppelte Membran umgibt den Chloroplasten.
- Im Stroma, der Grundsubstanz, befinden sich Membransäckchen, die Thylakoide.
- Thylakoide können einzeln im Stroma vorkommen (Stromathylakoide) oder in Stapeln angeordnet sein (Grana Thylakoide).
- Im Stroma sind auch DNA und Ribosomen vorhanden.
Vocabulary: Grana sind geldrollenartig gestapelte Thylakoide, die eine wichtige Rolle bei der Lichtabsorption spielen.
Die Lichtnutzung variiert zwischen Sonnen- und Schattenpflanzen:
- Sonnenblätter haben ein mehrschichtiges Palisadengewebe mit vielen Chloroplasten und erreichen die Lichtsättigung bei höheren Intensitäten.
- Schattenblätter weisen ein reduziertes Palisadengewebe mit weniger Chloroplasten auf und erreichen den Lichtkompensationspunkt bei geringeren Intensitäten.
Example: Eine Sonnenblume als typische Sonnenpflanze hat eine höhere Nettofotosyntheserate als ein Farn im Waldboden, der an Schattenbedingungen angepasst ist.
Die Spaltöffnungen (Stomata) spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Gasaustauschs:
- Sie öffnen und schließen sich in Abhängigkeit von Licht, Wasserversorgung und Temperatur.
- Dies ermöglicht der Pflanze, den Wasserverlust zu minimieren und gleichzeitig den notwendigen Gasaustausch für die Fotosynthese aufrechtzuerhalten.
Highlight: Die Fähigkeit der Pflanzen, ihre Spaltöffnungen zu regulieren, ist ein Schlüsselmechanismus für das Überleben in verschiedenen Umweltbedingungen.









