PCR und genetische Analyseverfahren
Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist wie ein molekularer Kopierer, der winzige DNA-Mengen millionenfach vervielfältigt. Das passiert in drei Schritten: Bei 90°C wird die DNA aufgetrennt (Denaturierung), bei 60°C setzen sich Primer an die Einzelstränge (Hybridisierung), und bei 70°C entstehen neue DNA-Doppelstränge (Polymerisation).
Mit RFLP und Short Tandem Repeats kann man Menschen genetisch unterscheiden. RFLP schneidet DNA an verschiedenen Stellen, während STRs kurze, sich wiederholende Sequenzen nutzen, die bei jedem Menschen anders häufig vorkommen.
Die Gelelektrophorese trennt DNA-Fragmente nach Größe. Kleinere Stücke wandern schneller zum Pluspol als größere - so entstehen charakteristische Bandmuster, die unter UV-Licht sichtbar werden.
Merktipp: PCR funktioniert wie ein Thermostat-gesteuerter Kopierer - drei verschiedene Temperaturen für drei verschiedene Arbeitsschritte!































