Die vier Arten von Krankheitserregern
Du begegnest täglich unzähligen Mikroorganismen - die meisten sind harmlos, aber einige können dich krank machen. Bakterien sind echte Einzeller mit eigenem Stoffwechsel und haben eine komplexe Struktur mit Zellwand, Ribosomen und oft auch Geißeln zur Fortbewegung. Sie können völlig unterschiedlich aussehen: stäbchenförmig, rund oder spiralförmig.
Viren sind dagegen keine echten Lebewesen, sondern nur Partikel aus Nukleinsäure und Proteinhülle. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf Wirtszellen angewiesen - wie Parasiten auf zellulärer Ebene. Spezielle Viren, die nur Bakterien befallen, nennt man Bakteriophagen.
Parasiten sind echte Lebewesen, die einen Wirt brauchen - von Einzellern wie Toxoplasmen bis zu größeren Organismen wie Bandwürmern oder Zecken. Pilze können sowohl einzellig als auch mehrzellig sein und sowohl in der Umwelt als auch in Wirten leben - Fußpilz kennst du vielleicht schon.
Merkregel: Nur gegen Bakterien helfen Antibiotika - gegen Viren sind sie wirkungslos!






