DNA als Erbsubstanz und ihre Struktur
Die DNA (Desoxyribonukleinsäure) ist unsere Erbsubstanz und Träger der genetischen Information. Durch Experimente von Griffith und Avery wurde bewiesen, dass isolierte DNA Erbinformationen übertragen kann - ein Vorgang, der als Transformation bezeichnet wird.
Die Grundbausteine der DNA sind Nukleotide, die aus drei Komponenten bestehen: einer Phosphorsäure, einem Zucker (Desoxyribose) und einer Stickstoffbase. Es gibt vier verschiedene Basen: die Pyrimidinbasen Cytosin (C) und Thymin (T) sowie die Purinbasen Adenin (A) und Guanin (G).
Die DNA hat eine Doppelhelix-Struktur, wie Watson und Crick herausfanden. Dabei gelten die Chargaff-Regeln: A=T und C=G. Die zwei Stränge sind komplementär zueinander und verlaufen antiparallel . Sie werden durch Wasserstoffbrückenbindungen zusammengehalten, wobei eine Helixwindung 10 Basenpaare umfasst.
💡 Merke dir: Die DNA ist wie ein verdrehtes Reißverschluss-System, bei dem immer bestimmte Basenpaare zusammengehören. Diese Paarungsregel ist entscheidend für die Replikation und Transkription!








































