Das Reiz-Reaktions-Schema
Stellt euch vor, ihr fasst eine heiße Herdplatte an - innerhalb von Millisekunden zieht ihr automatisch die Hand weg. Dieser Vorgang folgt dem Reiz-Reaktions-Schema, das bei allen Lebewesen gleich funktioniert.
Reize sind alle Einwirkungen aus der Umwelt (Licht, Schall, Wärme) oder aus eurem Körper, die euer Nervensystem wahrnimmt. Diese werden von Rezeptoren in euren Sinnesorganen aufgenommen - zum Beispiel von Lichtsinneszellen im Auge oder Drucksinneszellen in der Haut.
Die Informationen wandern dann über afferente (sensorische) Nervenzellen zum zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark). Dort wird alles verarbeitet und eine passende Antwort entwickelt. Diese Antwort wird über efferente (motorische) Nervenzellen an die Effektoren (meist Muskeln) weitergeleitet, die dann reagieren.
Merkhilfe: Afferent = "ankommend" (zum Gehirn hin), Efferent = "abgehend" (vom Gehirn weg)
Das Alles-oder-nichts-Gesetz besagt, dass eine Nervenzelle entweder vollständig reagiert oder gar nicht - wie ein Lichtschalter, der nur an oder aus kennt.








































