Rezeptorpotential - Wie deine Sinne Reize "übersetzen"
Stell dir vor, deine Rezeptoren sind wie Übersetzer - sie nehmen äußere Reize auf und wandeln sie in die "Sprache" deiner Nervenzellen um. Diese Transduktion läuft immer nach einem ähnlichen Schema ab, auch wenn die Details je nach Sinnesorgan variieren.
Der Schlüssel liegt im Rezeptorpotential: Sobald ein Reiz stark genug ist (den Schwellenwert überschreitet), verändert sich das Ruhepotential deiner Rezeptorzelle. Je stärker der Reiz, desto größer wird diese Potentialänderung - dein Körper kann also die Intensität messen!
Das Ganze funktioniert über Ionenkanäle in der Rezeptormembran. Variante 1 ist mechanisch: Bewegung oder Druck öffnet die Kanäle direkt. Variante 2 läuft über ein Second-Messenger-System - hier aktiviert der Reiz erst eine Kette von Reaktionen, bevor sich die Kanäle öffnen.
Merktipp: Das Rezeptorpotential ist wie ein Lautstärkeregler - je stärker der Reiz, desto "lauter" wird das Signal!