Verschiedene Paarungssysteme im Tierreich
Tiere nutzen vier verschiedene Paarungssysteme, die alle einen wichtigen Zweck erfüllen. Bei der Monogamie bleiben zwei Tiere zusammen - perfekt für die gemeinsame Aufzucht der Jungen, wie bei Kaiserpinguinen, wo Männchen und Weibchen sich beim Brüten und der Nahrungssuche abwechseln.
Polyandrie bedeutet, dass sich ein Weibchen mit mehreren Männchen paart. Murmeltier-Weibchen machen das clever: Die verschiedenen Männchen wärmen nur ihre eigenen potenziellen Jungtiere, wodurch alle Babys besser überleben.
Bei der Polygynie sammelt ein dominantes Männchen mehrere Weibchen um sich - wie bei Gorillas. Das Alpha-Männchen muss ständig seine Macht verteidigen, denn verliert es einen Kampf, tötet der neue Anführer alle Jungtiere. Die Polygynandrie findest du bei Schimpansen: Hier paaren sich alle mit allen, was zu heftiger Spermienkonkurrenz führt.
Merktipp: Jedes Paarungssystem ist an die Lebensbedingungen der Tiere angepasst!



