Sinnesreize und Aufbau des Auges
Wie nehmen wir eigentlich unsere Umwelt wahr? Alles beginnt mit der Signaltransduktion in speziellen Sinneszellen. Wenn ein adäquater Reiz auf eine Sinneszelle trifft, verändern Rezeptorproteine ihre Struktur, Natriumkanäle öffnen sich, und eine Depolarisation entsteht. Dadurch öffnen sich calciumgesteuerte Kanäle, die zur Ausschüttung von Neurotransmittern führen.
Unser Auge ist ein komplexes optisches Instrument mit vielen spezialisierten Komponenten. Die äußere Schicht bildet die Lederhaut (Schutzfunktion), die in die durchsichtige Hornhaut übergeht. Darunter liegt die blutgefäßreiche Aderhaut, die die Netzhaut versorgt. Die Iris reguliert den Lichteinfall durch die Pupille, während die Linse das Licht bündelt.
Im hinteren Teil des Auges befindet sich die Netzhaut (Retina) mit den lichtempfindlichen Sinneszellen. Besonders wichtig sind der Gelbe Fleck mit der Sehgrube (Fovea) als Ort des schärfsten Sehens und der Blinde Fleck, wo der Sehnerv das Auge verlässt.
💡 Wusstest du? Ein einziges Photon (Lichtteilchen) reicht aus, um in den Sehzellen deiner Netzhaut eine Reaktionskaskade auszulösen, die zu einem Nervenimpuls führt!






