Symbiose - Wenn alle gewinnen
Symbiose bedeutet, dass zwei verschiedene Arten zusammenleben und beide davon profitieren. Das ist wie eine Win-Win-Situation in der Natur!
Bei der Mykorrhiza arbeiten Pilze und Pflanzenwurzeln zusammen: Der Pilz bekommt Nährstoffe von der Pflanze, während er deren Wurzeloberfläche vergrößert und so die Wasser- und Nährstoffaufnahme verbessert. Knöllchenbakterien leben in kleinen Auswucherungen an Wurzeln von Hülsenfrüchten wie Bohnen - sie produzieren wichtige Stickstoffsalze für die Pflanze und bekommen dafür organische Stoffe.
Flechten sind eigentlich zwei Organismen in einem: Pilze bilden das Grundgerüst, während Grünalgen darin leben und Photosynthese betreiben. Die Bestäubungssymbiose kennst du von Bienen und Blüten - Insekten bekommen Nektar und Pollen als Nahrung, während sie gleichzeitig die Blüten bestäuben.
Merktipp: Die Endosymbionthentheorie erklärt, wie unsere Zellorganellen entstanden sind - Mitochondrien und Chloroplasten waren ursprünglich eigenständige Bakterien, die in andere Zellen aufgenommen wurden!



