Grundlagen der Alkane
Alkane bestehen nur aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). Jedes C-Atom kann 4 Bindungen eingehen, jedes H-Atom nur eine - dadurch entstehen unendlich viele Möglichkeiten für verschiedene Moleküle.
Die ersten Alkane kennst du bestimmt: Methan (CH₄) ist Erdgas, Propan (C₃H₈) steckt in Feuerzeugen. Die Namen folgen einem System: Methan (1 C), Ethan (2 C), Propan (3 C), Butan (4 C) und so weiter.
Alle Alkane folgen der Summenformel CₙH₂ₙ₊₂. Das bedeutet: Bei n Kohlenstoff-Atomen hast du immer 2n+2 Wasserstoff-Atome. Die Kette wächst immer um eine CH₂-Gruppe - das nennt man homologe Reihe.
Merktipp: Kurze Ketten sind gasförmig (Methan bis Butan), mittlere flüssig (Pentan bis Hexadecan), lange fest (ab C₁₇).
Je länger die Kohlenstoffkette wird, desto höher werden Schmelz- und Siedetemperatur, Dichte und Viskosität. Gleichzeitig kommt es häufiger zu unvollständigen Verbrennungen.





