Alkene - Die Doppelbindungs-Champions
Alkene sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit mindestens einer C=C-Doppelbindung. Du erkennst sie sofort an der Summenformel CₙH₂ₙ und der Endung -en (wie Ethen oder Propen).
Die Benennung funktioniert fast wie bei Alkanen: Du suchst die längste Kette mit den meisten Doppelbindungen und nummerierst vom näheren Ende der Doppelbindung. Bei cis-trans-Isomerie stehen die Substituenten entweder auf derselben (cis) oder auf verschiedenen Seiten (trans) der Doppelbindung.
Alkene sind echte Reaktions-Profis! Sie machen Additionsreaktionen (Doppelbindung wird zur Einfachbindung) und Polymerisationen (viele kleine Moleküle werden zu langen Ketten). Der Nachweis gelingt mit Iod - das Gemisch entfärbt sich bei Doppelbindungen.
Merktipp: Hydrierung macht aus Alkenen Alkane (Addition von H₂), Dehydrierung macht das Gegenteil!
Alkine - Die Dreifachbindungs-Spezialisten
Alkine haben eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung (C≡C) und die Summenformel CₙH₂ₙ₋₂. Sie enden immer auf -in (Ethin, Propin, Butin).
Die Benennung läuft genauso wie bei Alkenen - nur mit der Endung -in statt -en. Das bekannteste Alkin ist Ethin (Acetylen), das beim Schweißen verwendet wird. Bei der vollständigen Verbrennung entstehen wie bei allen Kohlenwasserstoffen CO₂ und H₂O.
Alkine sind noch reaktionsfähiger als Alkene, weil die Dreifachbindung mehr Energie gespeichert hat. Sie können auch Additionsreaktionen eingehen, wobei die Dreifachbindung schrittweise aufgebrochen wird.


































