Atombau und Atommodelle
Der Aufbau von Atomen hat die Wissenschaft lange beschäftigt. Laut Niels BOHRs Modell (1913) besteht ein Atom aus einem positiven Atomkern (mit Protonen und Neutronen) und einer negativen Atomhülle mit Elektronen. Ein Atom ist nach außen neutral, weil es gleich viele Protonen wie Elektronen hat.
BOHR und SOMMERFELD entwickelten das Modell weiter. Elektronen bewegen sich nicht auf festen Bahnen, sondern in Aufenthaltsräumen – sogenannten Orbitalen. Diese Orbitale haben unterschiedliche Formen:
- s-Orbitale sind kugelförmig und können 2 Elektronen aufnehmen
- p-Orbitale sind hantelförmig mit maximal 6 Elektronen
- d-Orbitale haben Doppelhantelform und fassen bis zu 10 Elektronen
- f-Orbitale sind rosettenförmig mit Platz für 14 Elektronen
💡 Merke: Die Wahrscheinlichkeit, ein Elektron in seinem Orbital zu finden, liegt bei 90%. Diesen Aufenthaltsraum kann man nicht genau bestimmen – das ist ein Grundprinzip der Quantenphysik!
Im Periodensystem sind die Elemente nach ihrer Elektronenkonfiguration geordnet. Die Hauptgruppen und Nebengruppen zeigen, wie die Elektronen in den verschiedenen Orbitalen angeordnet sind. Diese Ordnung hilft dir, die chemischen Eigenschaften der Elemente vorherzusagen.




