Ionenverbindungen - Die Grundlagen
Du kennst das bestimmt: Metalle und Nichtmetalle verhalten sich völlig unterschiedlich. Das liegt daran, dass sie bei Reaktionen Ionen bilden - geladene Atome, die entstehen, wenn Elektronen abgegeben oder aufgenommen werden.
Kationen sind positiv geladene Ionen (meist von Metallen), während Anionen negativ geladen sind (meist von Nichtmetallen). Die Ionisierung folgt dabei immer der Oktett-/Duettregel - Atome wollen eine vollständige Außenschale erreichen.
Bei der Benennung ist ein Trick wichtig: Metall-Ionen heißen einfach wie das Element (Natrium-Ion), aber Nichtmetall-Ionen bekommen die Endung -id (Chlor wird zu Chlorid-Ion). Wasserstoff ist besonders: Es kann sowohl H⁺ (Proton) als auch H⁻ (Hydrid-Ion) bilden.
Merktipp: Ionen entstehen fast immer, wenn Metalle mit Nichtmetallen reagieren - dabei entstehen Ionenverbindungen!




