Dialoggestaltung und Formatierung
Bei der Gestaltung von Dialogen sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Zunächst sollte man sich überlegen, welche Rollen die Figuren im Gespräch einnehmen, welche Ziele sie verfolgen und wie das Gespräch enden soll.
Wichtige Elemente bei der Dialoggestaltung sind:
- Verwendung von zu den Figuren passenden Sprechweisen
- Einsatz von Alltagssprache (z.B. sich gegenseitig ins Wort fallen, Floskeln benutzen)
- Einbau von Figureneigenschaften (z.B. Selbstbewusstsein, Ungeduld)
- Verdeutlichung von Gefühlen durch die Sprache
- Vorantreiben des Gesprächsverlaufs durch Nachfragen oder Meinungsverschiedenheiten
Definition: Alltagssprache - die im täglichen Umgang verwendete, ungezwungene Ausdrucksweise
Für die korrekte Formatierung von Dialogen gelten folgende Regeln:
- Beschreibung des Figurenverhaltens zwischen den Sprechpassagen
- Beginn einer neuen Sprechpassage in einem neuen Absatz
- Korrekte Zeichensetzung (z.B. Wegfall des Punktes nach "sagte er" am Ende der wörtlichen Rede)
Example: "Was ist los?", fragte Lisa nach einer Weile. "Nichts", murmelte Arthur. Das Mädchen hob eine Augenbraue. "Du siehst nicht so aus, als wäre nichts."
Diese Formatierung erhöht die Lesbarkeit und hilft dem Leser, den Überblick über den Gesprächsverlauf zu behalten.
Highlight: Die richtige Formatierung von Dialogen ist entscheidend für das Leseverständnis und die Authentizität der Gesprächssituation.




