Gedichtanalyse: Aufbau und Inhalt
Das Gedicht besteht aus sechs Strophen mit je vier Versen (insgesamt 24 Verse) und verwendet einen Kreuzreim mit Jambus als Metrum. Martin Opitz schreibt hier als lyrisches Ich, das seine Geliebte drängt, sich zu beeilen.
Die erste Strophe beginnt mit "Ach" - einer Interjektion, die Bedrücktheit ausdrückt. Das lyrische Ich bittet seine Liebste eindringlich: "lass uns eilen", denn "wir haben Zeit" - es ist noch nicht zu spät, aber die Zeit drängt.
Der Sprecher warnt, dass die äußere Schönheit vergänglich ist. Er beschreibt, wie "der Wangen Zier" verblasst, "das Haar wird greis" und "der Augen Feuer" erlischt. Besonders eindrucksvoll ist die Metapher "Das Mündlein von Korallen wird ungestalt" - selbst die schönsten Lippen werden formlos und hässlich.
Merke: Das Gedicht folgt dem Barock-Prinzip "Carpe diem" - nutze den Tag, bevor es zu spät ist!





















