Aktiv vs. Passiv - Der große Unterschied
Aktiv bedeutet: Du betonst die Person oder Sache, die etwas tut. Du fragst "Wer tut was?" Zum Beispiel: "Paul führt einen Zaubertrick vor." Hier steht Paul im Mittelpunkt.
Passiv dreht das um: Jetzt betonst du die Handlung selbst. Du fragst "Was wird getan?" Derselbe Satz wird zu: "Ein Zaubertrick wird vorgeführt." Paul ist plötzlich unwichtig geworden.
Die Passiv-Bildung ist eigentlich ein Rezept: Du nimmst eine Form von "werden" + Partizip II (das ist die Form wie "gemacht", "gesehen", "aufgebaut").
Merktipp: Wenn du das Wort "werden" in einem Satz siehst, ist es oft Passiv!
Es gibt auch Ersatzformen für's Passiv: die man-Form ("man macht"), sie-Form ("sie machen"), lassen-Form ("lassen machen") und du-Form ("du machst"). Diese klingen natürlicher als das "richtige" Passiv.
Vorgangspassiv vs. Zustandspassiv unterscheiden sich so: "Die Tür wird geschlossen" Vorgangspassiv=etwaspassiertgerade vs. "Die Tür ist geschlossen" Zustandspassiv=Ergebnisistda.