Die Geburt eines Monsters (Kapitel 1-6)
Grenouilles Geburt ist alles andere als normal - seine Mutter bringt ihn heimlich zwischen Fischabfällen zur Welt und wird dafür hingerichtet. Schon als Baby ist er anders: Er trinkt gierig und hat keinen Eigengeruch, was seine Amme so verstört, dass sie behauptet, er sei vom Teufel besessen.
Pater Terrier spürt ebenfalls etwas Unheimliches an dem Kind, als es an seinem Körper zu riechen und zu saugen beginnt. Erschrocken gibt er Grenouille schnell an Madame Gaillard weiter, eine gefühllose Frau ohne Geruchssinn, die Waisenkinder nur des Geldes wegen aufnimmt.
Bei Madame Gaillard entwickelt sich Grenouille langsamer als andere Kinder, aber sein Geruchssinn ist außergewöhnlich. Mit sechs Jahren kennt er bereits alle Gerüche der Umgebung und erschafft sich in seiner Fantasie eigene Düfte. Die anderen Kinder spüren instinktiv, dass er anders ist, und versuchen mehrmals, ihn umzubringen.
Wichtig für dich: Grenouilles fehlender Eigengeruch und sein übermenschlicher Geruchssinn sind zentrale Motive des Romans!





