Georg Büchner: Woyzeck - Ein Drama der sozialen Ungerechtigkeit
Georg Büchner schuf mit "Woyzeck" ein revolutionäres Dramenfragment, das bis heute zu den wichtigsten deutschen Theaterstücken zählt. Das Werk blieb unvollendet, da Büchner früh starb - deshalb ist die genaue Szenenreihenfolge bis heute umstritten.
Die Geschichte zeigt den einfachen Soldaten Woyzeck, der verzweifelt versucht, seine Freundin Marie und den gemeinsamen unehelichen Sohn zu ernähren. Er lässt sich vom Hauptmann erniedrigen und nimmt am gefährlichen Erbsenexperiment des Doktors teil. Diese Ausbeutung und eine einseitige Ernährung führen zu psychischen Problemen - Woyzeck hört Stimmen.
Als Marie eine Affäre mit dem Tambourmajor beginnt, eskaliert die Situation. Der unter Druck stehende Woyzeck ermordet Marie schließlich, getrieben von Eifersucht und seinem zunehmenden Wahn.
Wichtig fürs Abi: Büchner kritisiert hier die krassen sozialen Unterschiede seiner Zeit und zeigt, wie gesellschaftliche Verhältnisse Menschen zu Tätern machen können.











