Romantik
Die Romantik entstand als Gegenbewegung zur kalten Industrialisierung und den napoleonischen Kriegen. Während Fabriken die Landschaft veränderten und Arbeiter in elenden Verhältnissen lebten, suchten die Romantiker Zuflucht in der Natur und ihren eigenen Gefühlswelten.
Die Epoche gliedert sich in drei Phasen: Die Frühromantik brachte erste programmatische Dichtungen hervor. In der Hochromantik wurde Heidelberg zum Zentrum der Bewegung - hier entstanden Eichendorffs berühmte Werke und Märchen erlebten ihre Blütezeit. Die Spätromantik wandte sich dem Mythischen zu und förderte die Frauenemanzipation.
Typische Motive sind die blaue Blume als Symbol für Sehnsucht, das Nachtmotiv für Vergänglichkeit und die ständige Grenze zwischen Traum und Realität. Die Romantiker lehnten pure Vernunft ab und bevorzugten die wilde Schönheit der Natur.
Merktipp: Die "blaue Blume" steht für Fernweh - genau wie heute viele Menschen von fernen Orten träumen!
































