Drama-Grundlagen und Konfliktaufbau
Konfliktstruktur ist das Herzstück jeder Dramenszene. Ein Drama lebt von den unterschiedlichen Interessen mindestens zweier Figuren, die sich durch die Handlung entwickeln. Dabei gibt es nur zwei mögliche Ausgänge: das Scheitern des Helden in der Tragödie oder die heiter-komische Lösung in der Komödie.
Gustav Freytags Dramenpyramide aus 1863 zeigt dir den klassischen Fünf-Akt-Aufbau: Exposition, steigende Handlung, Höhepunkt, fallende Handlung und Katastrophe. Diese Struktur findest du in fast allen klassischen Dramen wieder.
Friedrich Schiller sah Theater als "moralische Anstalt" – sein Ziel war die sittliche Erziehung durch Ästhetik. Das Theater sollte Menschen zu Humanität entwickeln und die Gesellschaft verbessern. Diese Idee prägte die gesamte Klassik.
Merke dir: Die geschlossene Dramenform folgt strengen Regeln (Einheit von Zeit, Ort, Handlung), während die offene Form mit Zeitsprüngen, mehreren Handlungen und verschiedenen Orten experimentiert.











