Die späteren Epochen: Romantik bis Expressionismus
Die Romantik (1795-1835) drehte sich um Sehnsucht und das Unendliche. Die blaue Blume symbolisierte diese ewige Suche nach dem Unerreichbaren. Nacht, Träume und Spiegel schufen eine mystische Atmosphäre - Instagram hätte damals nur Mondscheinfotos gehabt.
Der Vormärz (1815-1848) wurde richtig politisch. Die Autoren prangerten Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit an. Freiheit, Gleichheit und Emanzipation waren die großen Themen - Revolution lag in der Luft.
Der Expressionismus (1905-1925) war dann der komplette Ausbruch aus allem Gewohnten. Die Künstler wollten radikal experimentieren und alte Formen sprengen. Angst, Hass und das Verstädterungsmotiv prägten ihre Werke - die moderne Welt machte ihnen richtig Stress.
Stilistisch entwickelte sich die Sprache von der gehobenen Klassik-Sprache hin zu Neologismen und Reihungsstil im Expressionismus.
💡 Prüfungstipp: Lern die typischen Motive jeder Epoche - die kommen garantiert dran!