Das Gedicht "Es ist alles eitel" - Text und Stilmittel
Gryphius' berühmtes Gedicht aus dem Jahr 1663 dreht sich um ein zentrales Thema des Barock: Vanitas - die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens. Das Wort "eitel" bedeutet hier nicht hochmütig, sondern vergänglich und leer.
Die Naturbilder sind dabei besonders wichtig: Städte werden zu Wiesen, prächtige Blüten werden zertreten, und am Ende bleibt nur "Schatten, Staub und Wind". Diese Metaphern zeigen, wie schnell sich alles wandelt.
Gryphius verwendet viele rhetorische Mittel wie Anaphern ("Was itzund..."), Antithesen (Gegensätze) und Personifikationen ("das Glück lacht uns an"). Diese Techniken verstärken die düstere Botschaft des Gedichts.
Merktipp: "Eitel" = vergänglich, nicht eitel im heutigen Sinne!



