Filmgrundlagen und Handlung
Regisseur Dominik Graf hat 2021 Erich Kästners "Fabian - die Geschichte eines Moralisten" verfilmt und damit ein Werk der 1930er Jahre ins Kino gebracht. Der Film zeigt das hedonistische Leben von Jakob Fabian in der politisch und wirtschaftlich unsicheren Weimarer Republik.
Die Handlung dreht sich um Fabians moralisches Scheitern in einer dekadenten Gesellschaft. Er arbeitet als Werbetexter, verliebt sich in Cornelia und navigiert durch eine Zeit voller politischer Probleme. Der Film kritisiert schonungslos die Dekadenz der Weimarer Republik und zeigt, wie das System zusammenbricht.
Die Chronologie führt von Fabians ersten Begegnungen mit Cornelia über den Verlust seines Jobs bis hin zu tragischen Wendungen. Besonders prägend sind die Szenen, die seine Kriegstraumata und den Konflikt zwischen ihm und seinem Freund Labude zeigen.
Merke: Der Film folgt einer linearen Erzählstruktur, die Fabians Niedergang parallel zum Zerfall der Gesellschaft zeigt.





