Gretchens Begegnung und der Beginn der Tragödie
In der Hexenküche wird Faust durch einen Zaubertrank verjüngt. Kurz darauf begegnet er auf der Straße dem unschuldigen Gretchen. Von ihrer Schönheit überwältigt, beauftragt er Mephisto, ihm zu helfen, sie zu verführen.
Mephisto verschafft Faust Zutritt zu Gretchens Stube, wo er ein Schmuckkästchen hinterlässt. Als Gretchens Mutter den Schmuck der Kirche übergibt, bringt Mephisto ein noch wertvolleres Geschenk. Parallel dazu erschleicht sich Mephisto das Vertrauen von Marthe, Gretchens Nachbarin, indem er vorgibt, Nachricht von ihrem verstorbenen Mann zu bringen.
Im Garten lernen sich Faust und Gretchen näher kennen. Gretchen erzählt von ihrem einfachen Leben, während Faust von ihrem natürlichen Wesen fasziniert ist. Die Szene in Marthens Garten zeigt, wie Gretchen Faust nach seinem Glauben fragt. Seine ausweichende Antwort beunruhigt sie, ebenso wie Mephistos Anwesenheit, den sie als unheimlich empfindet.
🔍 Wichtig für die Analyse: Die Gartenszenen zeigen den Kontrast zwischen Gretchens reiner Unschuld und Fausts intellektueller, von Mephisto beeinflusster Welt. Diese Spannung ist zentral für die Faust-Studierzimmer-Analyse.