Die Gelehrtentragödie - Fausts Suche nach Erkenntnis
Faust ist trotz seiner umfassenden Bildung völlig unzufrieden, weil er nicht weiß, "was die Welt im Innersten zusammenhält". In der ersten Nacht versucht er verzweifelt, durch Magie und die Beschwörung des Erdgeistes Antworten zu finden, doch der Geist weist ihn ab.
Als Faust keinen Ausweg mehr sieht, will er sich vergiften - nur die Osterglocken und der Engelschor retten ihn vor dem Suizid. Beim Osterspaziergang mit seinem Assistenten Wagner folgt ihm ein schwarzer Pudel nach Hause, der sich später als Mephisto entpuppt.
Im Studierzimmer schließen Faust und Mephisto ihren berühmten Teufelspakt: Mephisto verspricht Faust Lebensglück und alle irdischen Freuden, dafür soll er Fausts Seele erhalten. Mephistos Plan ist simpel - er will Faust durch Alkohol (Auerbachskeller) und später durch Sinnlichkeit glücklich machen.
Merke: Der Auerbachskeller-Besuch zeigt bereits, dass Mephisto mit seinem ersten Versuch scheitert - Faust findet kein Gefallen an der primitiven Besäufnis der Studenten und will gehen.





