Hauptfiguren - Die zentralen Charaktere
Der Ich-Erzähler ist über 27 Jahre alt und ein deutscher KZ-Flüchtling, der weder Jude noch Kommunist ist. Als Monteur gerät er durch Zufall in Weidels Leben, als er dessen Koffer übernimmt. Diese Entscheidung löst ein gefährliches Identitätsspiel aus, das tragisch endet. Er ist offen mit seinem Leben, nutzt aber fremdes Eigentum für seine Zwecke und lügt regelmäßig.
Marie ist eine junge deutsche Exilantin mit grauen Augen, dichten Wimpern und braunen Haaren. Sie hat eine besondere Gabe, Beschützerinstinkte in Männern zu wecken. Nachdem sie Weidel in Köln kennengelernt und ihm ins Exil gefolgt ist, wurde sie von ihm getrennt. Obwohl sie sich schicksalshaft zum Erzähler hingezogen fühlt, bleibt sie aus Loyalität ihrem verschwundenen Mann treu.
Weidel war ein einflussreicher deutscher Schriftsteller und früher Nazi-Gegner. Nach der Ablehnung seines Manuskripts und Maries Abschiedsbrief begeht er Selbstmord in einem Pariser Hotel. Sein Transit und die bezahlte Schiffspassage nach Mexiko werden zum Schlüssel für den weiteren Handlungsverlauf.
Merktipp: Die Identitätsverwirrung zwischen Erzähler und Weidel ist das zentrale Element der Geschichte!

























