Iphigenie - Die zerrissene Priesterin
Iphigenie ist emotional und sehnt sich verzweifelt nach ihrer Heimat und Familie. Sie klagt: "mich trennt das Meer von den Geliebten" und vermisst ihre "Eltern und Geschwister" mehr als alles andere.
Als Priesterin der Göttin Diana hat sie eine hohe Stellung auf Tauris erhalten, nachdem Diana sie vor dem Opfertod gerettet hatte. Durch ihren Einfluss wurden die grausamen Menschenopfer abgeschafft - sie brachte Zivilisation auf die barbarische Insel.
Ihr größtes Problem: Sie gehört zum Geschlecht der Tantaliden, auf dem ein Fluch lastet. Als Tochter des Agamemnon und Enkelin des Atreus ist sie "der Göttin Eigentum" und kann die Insel nicht verlassen, obwohl sie sich nach Griechenland zurücksehnt.
Wichtig für die Klausur: Iphigenie verkörpert zwei Rollen - als Priesterin ist sie sachlich und neutral, als Schwester und Tochter emotional und gefühlvoll. Diese Doppelrolle treibt den ganzen Konflikt an!






