Romantik - Flucht aus dem grauen Alltag
Die Romantik ca.1795−1830 war basically die Antwort auf eine ziemlich harte Zeit. Nach der französischen Revolution, unter Napoleon und während der Industrialisierung suchten die Menschen nach Fluchtmöglichkeiten aus ihrem trostlosen Alltag.
Typische Motive der Romantiker waren Sehnsucht, Fantasie, Reisen/Wandern und die Natur. Sie kritisierten die spießbürgerliche Gesellschaft und die fortschreitende Zivilisation. Stattdessen interessierten sie sich für das Unbewusste, Triebe und sogar Wahnsinn.
Die geistigen Tendenzen standen im krassen Gegensatz zur rationalen Aufklärung. Romantiker sehnten sich nach der "heilen Welt des Mittelalters" als goldenes Zeitalter und wollten die Welt poetisieren.
Wichtig: Die Romantik hatte drei Phasen - Frühromantik (1795-1808), Hochromantik (1804-1815) und Spätromantik (1815-1830).
Literarische Formen waren vor allem Lyrik, Volkslieder, Novellen, Bildungsromane, Schauerromane und Kunstmärchen. Viele Werke blieben bewusst als Fragment unvollendet.