Erste Begegnung mit der idealen Geliebten
Stell dir vor, du redest mit jemandem, der gar nicht da ist - genau das passiert Mia in diesem Kapitel. Zum ersten Mal erscheint die ideale Geliebte als mysteriöse Figur in Mias Wohnung, die regungslos auf der Couch liegt und "in ihr eigenes Haar gekleidet" ist.
Diese Fantasiefigur ist mega wichtig für die Story, weil sie Mias Wandlung vom braven Systemanhänger zur Rebellin einleitet. Die ideale Geliebte verkörpert die Gedanken von Mias verstorbenem Bruder Moritz - sie soll dafür sorgen, dass seine Freiheitsideale weiterleben.
Der Erzählstil ist richtig alltagsnah geschrieben, mit kurzen, einfachen Sätzen (parataktischer Satzbau). Ein cooler Vergleich: Der Blick der idealen Geliebten wird mit dem eines Wassertiers verglichen - das macht klar, dass sie nicht wirklich menschlich ist.
Wichtig zu wissen: Der Erzähler berichtet nur von außen, gibt also keine direkten Einblicke in Gedanken und Gefühle der Figuren.




