Epochen Teil 1: Sturm und Drang bis Romantik
Sturm und Drang (1767-1785) war pure Revolution! Die Jugend rebellierte gegen starre Vernunft und forderte Freiheit für Gefühle. Typisch: gefühlsvolle, fantasievolle Sprache und ein neues Naturverständnis. Die Dichter verarbeiteten persönliche Erlebnisse - authentisch und aufgewühlt.
Die Romantik (1795-1840) antwortete auf die Aufklärung mit Emotionen, Fantasie und Mystik. Sehnsucht war das Mega-Thema - aber meist unerfüllt bleibend. Die Romantiker suchten das Wunderbare und Geheimnisvolle.
Romantische Ironie bedeutete: Sehnsüchte beschreiben, die man eh nicht erreichen kann. Die Sprache orientierte sich am Volkslied, war aber künstlerisch durchgeformt. Typische Figuren: Studenten, Jäger, Wanderer.
Epochen-Check: Sturm und Drang = rebellisch gefühlvoll, Romantik = sehnsuchtsvoll träumerisch