Materialgestütztes Schreiben ist eine wichtige Kompetenz fürs Abitur - du... Mehr anzeigen
Materialgestütztes Schreiben fürs Abitur: Deine Hilfsmittel







Grundlagen des materialgestützten Schreibens
Stell dir vor, du bekommst im Abi einen Stapel Materialien - Zeitungsartikel, Diagramme, Karikaturen - und sollst daraus einen Text schreiben. Genau das ist materialgestütztes Schreiben! Du arbeitest nicht nur mit deinem eigenen Wissen, sondern nutzt vorgegebene Quellen als Grundlage.
Es gibt zwei Haupttypen: informierende Texte und argumentierende Texte. Bei informativen Texten erklärst du einen Sachverhalt neutral und verständlich, damit deine Leser die wichtigsten Aspekte verstehen. Dein Ziel ist es, komplexe Themen adressatenbezogen und kohärent darzustellen.
Bei argumentierenden Texten wie Reden oder Kommentaren entwickelst du eine eigene Position zu strittigen Themen. Du nimmst Stellung, begründest deine Meinung und machst deine Argumentation nachvollziehbar. Auch hier fließen aber immer erklärende Teile mit ein.
Tipp: Achte immer darauf, für wen du schreibst - ein Text für Mitschüler klingt anders als einer für Erwachsene!

Formulierungshilfen für beide Textarten
Diese Formulierungshilfen sind dein Rettungsanker, wenn dir die Worte fehlen! Für die Einleitung kannst du mit "Wir alle kennen..." oder "Der Fokus dieser Arbeit liegt darauf..." beginnen. So holst du deine Leser direkt ab.
Im Hauptteil helfen dir Verknüpfungswörter dabei, deine Gedanken zu strukturieren. "Erstens...zweitens...drittens" für Aufzählungen, "allerdings" oder "jedoch" für Gegensätze. Bei Diagrammen sagst du "Die Statistik verdeutlicht..." oder "Aus dem Diagramm geht hervor...".
Für argumentierende Texte brauchst du zusätzlich Wendungen wie "Ich stimme dem zu..." oder "Noch entscheidender als...ist...". So zeigst du deine persönliche Position klar auf.
Der Schluss fasst alles zusammen: "Zusammenfassend lässt sich sagen..." oder "Daher komme ich zu dem Schluss...". Hier bringst du deine wichtigsten Punkte nochmal auf den Punkt.
Merke: Diese Formulierungen sind Hilfsmittel - verwende sie natürlich und nicht wie Bausteine!

Beispiel: Sprachwandel und Neologismen
Hier siehst du einen gelungenen informativen Text über Sprachwandel in Aktion! Die Autorin zeigt, wie Neologismen (neue Wörter) entstehen und unsere Sprache prägen. Sie nutzt mehrere Materialien als Grundlage und verbindet sie geschickt miteinander.
Besonders clever: Sie erklärt die verschiedenen Quellen des Sprachwandels - Jugendkultur, Werbung und neue Technologien. Jede Quelle wird mit konkreten Beispielen belegt: "porentiefrein" aus der Werbung oder "wischen" als neue Bedeutung eines alten Wortes.
Die Autorin bleibt größtenteils sachlich, bringt aber auch ihre eigene Einschätzung ein: Anglizismen sieht sie als Bereicherung, nicht als Gefahr. Das zeigt, wie auch informierende Texte eine persönliche Note haben können.
Der Text ist adressatenbezogen geschrieben - verständlich für Gleichaltrige, aber trotzdem fachlich fundiert. So sollte dein Text im Abitur auch klingen!
Achtung: Achte darauf, dass du alle verwendeten Materialien auch wirklich einbaust und nicht nur dein eigenes Wissen präsentierst!

Erfolgreicher Abschluss und Bewertung
Der Schluss des Beispieltexts zeigt dir, wie eine gute Zusammenfassung aussieht. Die Autorin greift ihre Kernthesen nochmal auf und macht deutlich: Sprachwandel ist normal und wichtig für die Weiterentwicklung unserer Sprache.
Besonders gelungen ist der Bezug zur Gesellschaft - neue Wörter spiegeln wider, wie wir leben und denken. Das macht den Text relevant und interessant für die Leser. Die Autorin schafft es, komplexe sprachwissenschaftliche Konzepte verständlich zu erklären.
Ein wichtiger Punkt: Sie nutzt verschiedene Materialtypen (Texte von Lobo und Lippold, Diagramm von Schäfer) und verbindet sie sinnvoll miteinander. Das ist genau das, was im Abitur erwartet wird.
Der persönliche Bezug am Ende ("Jeder von uns hat etwas mit dem Sprachwandel zu tun") macht den Text lebendig und zeigt, dass die Autorin das Thema wirklich durchdrungen hat.
Erfolgsrezept: Nutze alle Materialien, strukturiere klar und vergiss nicht den roten Faden - dann klappt's auch bei dir!


Wir dachten schon, du fragst nie...
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Materialgestütztes Schreiben fürs Abitur: Deine Hilfsmittel
Materialgestütztes Schreiben ist eine wichtige Kompetenz fürs Abitur - du bekommst verschiedene Quellen und sollst daraus einen zusammenhängenden Text verfassen. Dabei gibt es zwei Hauptvarianten: informierende und argumentierende Texte, die jeweils unterschiedliche Ziele verfolgen.

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Grundlagen des materialgestützten Schreibens
Stell dir vor, du bekommst im Abi einen Stapel Materialien - Zeitungsartikel, Diagramme, Karikaturen - und sollst daraus einen Text schreiben. Genau das ist materialgestütztes Schreiben! Du arbeitest nicht nur mit deinem eigenen Wissen, sondern nutzt vorgegebene Quellen als Grundlage.
Es gibt zwei Haupttypen: informierende Texte und argumentierende Texte. Bei informativen Texten erklärst du einen Sachverhalt neutral und verständlich, damit deine Leser die wichtigsten Aspekte verstehen. Dein Ziel ist es, komplexe Themen adressatenbezogen und kohärent darzustellen.
Bei argumentierenden Texten wie Reden oder Kommentaren entwickelst du eine eigene Position zu strittigen Themen. Du nimmst Stellung, begründest deine Meinung und machst deine Argumentation nachvollziehbar. Auch hier fließen aber immer erklärende Teile mit ein.
Tipp: Achte immer darauf, für wen du schreibst - ein Text für Mitschüler klingt anders als einer für Erwachsene!

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Formulierungshilfen für beide Textarten
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Im Hauptteil helfen dir Verknüpfungswörter dabei, deine Gedanken zu strukturieren. "Erstens...zweitens...drittens" für Aufzählungen, "allerdings" oder "jedoch" für Gegensätze. Bei Diagrammen sagst du "Die Statistik verdeutlicht..." oder "Aus dem Diagramm geht hervor...".
Für argumentierende Texte brauchst du zusätzlich Wendungen wie "Ich stimme dem zu..." oder "Noch entscheidender als...ist...". So zeigst du deine persönliche Position klar auf.
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Beispiel: Sprachwandel und Neologismen
Hier siehst du einen gelungenen informativen Text über Sprachwandel in Aktion! Die Autorin zeigt, wie Neologismen (neue Wörter) entstehen und unsere Sprache prägen. Sie nutzt mehrere Materialien als Grundlage und verbindet sie geschickt miteinander.
Besonders clever: Sie erklärt die verschiedenen Quellen des Sprachwandels - Jugendkultur, Werbung und neue Technologien. Jede Quelle wird mit konkreten Beispielen belegt: "porentiefrein" aus der Werbung oder "wischen" als neue Bedeutung eines alten Wortes.
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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.