Die drei literarischen Gattungen und epische Grundlagen
Epische Texte sind erzählende Literatur und gehören zur Prosa - das sind alle fiktionalen Geschichten, auch wenn sie auf wahren Begebenheiten basieren. Du kennst sie in drei Größen: Kleinformen wie Kurzgeschichten und Märchen, mittlere Formen wie Novellen und Großformen wie Romane.
Der Erzähler ist nicht der Autor! Das ist eine fiktive Figur, die zwischen Autor und Leser vermittelt. In Er-/Sie-Erzählungen kann der Erzähler auktorial (allwissend), personal (aus Sicht einer Figur) oder neutral (wie eine Kamera) sein. Bei Ich-Erzählungen unterscheidest du zwischen dem erzählenden Ich (blickt zurück) und dem erlebenden Ich (mittendrin im Geschehen).
Merktipp: Autor ≠ Erzähler - das ist ein häufiger Klausurfehler!
Traditionelles vs. modernes Erzählen zeigt den Wandel der Literatur um 1900: Früher gab's klare Helden mit linearen Handlungen, heute sind die Figuren oft gebrochen und die Erzählstruktur komplex mit Zeitsprüngen und Perspektivenwechseln.


































