Janiks Beziehung zu Irene und Bubu
Im Gegensatz zu seinen eigenen Eltern steht Irene, Samuels Mutter. Obwohl sie ihr Leben nicht ordentlich führen kann, empfindet Janik sie nicht als schlechte Mutter. Er fühlt sich durch ihre Kraft beschützt: "Obwohl es ja überhaupt nicht um mich ging, fühlte ich mich beschützt und behütet, auf so einfache und direkte Weise, wie ich mich an kein zweites Mal erinnere."
Was Janik an Irene besonders schätzt, ist ihre Gelassenheit und Einstellung zum Leben. Er beschreibt sie als "so fremd in ihrer Einstellung zum Leben und gleichzeitig so seltsam nah für einen Erwachsenen." Er mag an ihr, dass sie "keine Predigten hält" und kontrastiert sie mit seinen Eltern, die bei Samuels Geburtstag mit einem Riesengeschenk Irene zu übertrumpfen versuchen.
Im Laufe der Geschichte wird auch Janiks ungewöhnliche Freundschaft zu dem Flaschensammler Bubu verständlicher. Janik kommt mit den "einfachen" Erwachsenen besser zurecht als mit den perfekten. Sein Verhalten wird zudem stark von Schuldgefühlen geprägt, besonders in Bezug auf Samuel.
🔑 Wichtig: Die Erwachsenen in Janiks Leben repräsentieren unterschiedliche Lebensentwürfe – seine Eltern die makellose Ordnung, Irene und Bubu die authentische Unvollkommenheit.