Letters Taten und Vorgehensweise
Stephan Letter beging zwischen 2003 und 2004 insgesamt 29 Morde an Patienten beiderlei Geschlechts und verschiedenen Alters. Seine Vorgehensweise war systematisch und grausam. Zunächst narkotisierte er seine Opfer, um ihnen dann tödliche Injektionen mit den Muskelrelaxantien Lysthenon oder Esmeron zu verabreichen.
Vocabulary: Muskelrelaxantien sind Medikamente, die zu einer Erschlaffung der Muskulatur führen.
Letter behauptete, er wollte die Patienten "erlösen". Experten widersprechen dieser Darstellung und vermuten, dass sein Handeln nicht aus Mitleid, sondern aus Selbstmitleid erfolgte. Sie gehen davon aus, dass Letter unfähig war, den Anblick kranker Menschen zu ertragen.
Highlight: Die Diskrepanz zwischen Letters Selbstdarstellung und der Einschätzung von Experten unterstreicht die Komplexität seiner Persönlichkeit und Motive.
























