Patrisse Cullors und Black Lives Matter
Patrisse Cullors ist eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen Rassismus in Amerika. Als Mitbegründerin von Black Lives Matter hat sie erlebt, wie es ist, zwischen Armut und Polizeigewalt aufzuwachsen.
Cullors kritisiert scharf, dass schwarze Gemeinden oft die Schuld für ihre Probleme selbst bekommen. Statt über kollektive Verantwortung zu sprechen, predigen sogar schwarze Pastoren und Politiker von "persönlicher Verantwortung" - als ob Armut und Arbeitslosigkeit selbstverschuldet wären.
Die Statistiken sind krass: Amerika hat nur 5% der Weltbevölkerung, aber 25% aller Gefangenen weltweit. Cullors' eigener Vater und Bruder waren im Gefängnis, obwohl sie nie gewalttätig waren. Gleichzeitig laufen die Mörder von Trayvon Martin frei herum - einem 17-jährigen, der nur Süßigkeiten und Eistee dabei hatte.
Wichtig zu verstehen: Der Text zeigt, wie systematischer Rassismus funktioniert - es geht nicht nur um einzelne böse Menschen, sondern um unfaire Strukturen im ganzen System.






