Immigration in die USA: Bereicherung oder Belastung?
Immigrations-Mythen sind weit verbreitet: Einwanderer würden Jobs wegnehmen, das Sozialsystem belasten, die Kriminalität erhöhen und die amerikanische Kultur bedrohen. Besonders nach 9/11 wuchs die Angst vor Muslimen und Terrorismus.
Die Realität sieht anders aus: Immigranten übernehmen oft Jobs, die sonst niemand machen will - in der Landwirtschaft als Erntehelfer, in Privathaushalten als Reinigungskräfte, in Pflegeheimen. Sie zahlen Steuern und kurbeln die Wirtschaft durch erhöhte Nachfrage an.
Statistisch gesehen begehen sie nicht mehr Verbrechen als andere Bevölkerungsgruppen. Im Gegenteil: Die Ambition, alles in der Heimat zurückzulassen, ist oft eine gute Voraussetzung für Erfolg im neuen Land.
Amerika war schon immer ein Einwanderungsland - die meisten Amerikaner sind selbst Nachfahren von Einwanderern. Eine vielfältige Gesellschaft bietet mehr Möglichkeiten zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Immigranten integrieren sich schnell, weil sie an den American Dream glauben und die soziale Leiter erklimmen wollen. Sie lernen die Sprache, wenn sie die Chance auf Bildung erhalten.
💡 Begriffsklärung: Melting Pot bedeutet Verschmelzung aller Kulturen zu einer neuen amerikanischen Identität, Salad Bowl bedeutet Beibehaltung der ursprünglichen kulturellen Identität.